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  • In Deutschland wohnen derzeit über 35 Millionen Menschen zur Miete. Um Mietern und Vermietern bei der Lösung der häufigsten Auseinandersetzungen zu unterstützen, hat Stiftung Warentest in Zusammenarbeit mit Fachanwälten aktuell das „Mieter-Set“ entwickelt. Denn leider kommt es immer häufiger zu rechtlichen Streitigkeiten im laufenden Mietverhältnis: Staffelmiete, Nebenkostenabrechnung oder Mängelanzeige sind dabei die meist genannten Themen. Auch die Anzahl der Mitbewohner, Lärmbelästigungen oder Haustiere sorgen immer wieder für Probleme. Die neue Publikation hält die alle wichtigen Formulare, Musterschreiben und Hilfen für Konfliktfälle bereithält und ist ein wichtiger Ratgeber bei allen Fragen von Mietvertrag über Kaution bis Mieterhöhung und Kündigung. Heraustrennbare Formulare wie ein Lärm- oder Heizprotokoll sowie Meldungsformulare bei Mietmängeln sind zudem eine praktische Hilfe im Mieteralltag. © Fotolia.de / Andy Dean Photography

  • Bei der Wohnungssuche spielt die Barrierefreiheit für Senioren eine untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle TAG-Studie, die sich mit der Thematik „altersfreundliche Konzepte zum selbstbestimmten Wohnen“ befasst hat. Hierfür wurden in Kooperation mit der TU Darmstadt deutschlandweit 2.000 Mieter im Alter von über 65 Jahren befragt. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass lediglich 10 Prozent der Befragten Wert auf eine altersgerechte Wohnung legen. Zwar wird Barrierefreiheit aufgrund der demographischen Entwicklungen immer wichtiger, dennoch sind es laut Studie andere Themen, die ältere Menschen in ihrer Entscheidung beeinflussen. So sind gute Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote sowie ein Balkon oder Terrasse viel wesentlichere Faktoren für die Entscheidungsfindung. Darüber hinaus hat die Studie gezeigt, dass sich 50 Prozent der Großstädter durch ihre Miete finanziell stark belastet sieht. Auch die Nebenkosten werden von jedem Dritten Studienteilnehmer als überdurchschnittlich hoch angesehen. © Fotolia.de / luther2k

  • Für eine effiziente und nachhaltige Planung müssen alle wichtigen Informationen über den Baugrund vorliegen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell hin. Nur wer alle Details des Bodens kennt, kann den Keller oder die Bodenplatte sicher planen und technisch sauber konstruieren. Zwar schließen laut VPB viele Bauunternehmen ein Baugrundgutachten mit in die Vertragsleistungen mit ein, doch reicht dies oftmals nicht aus. Wichtig ist es, das Gutachten vor der eigentlichen Planung durch einen unabhängigen Sachverständigen zu erstellen, denn nur so kann die Ausführung des Unterbaus und somit die Kosten seriös eingeschätzt werden. Sind die Konstruktionspläne dagegen schon fertig bevor die Gutachtenergebnisse vorliegen, können Zusatzkosten entstehen, wenn der Boden während des Baus Besonderheiten aufweist, die neue Pläne, Material und Arbeitszeit erfordern. © Fotolia.de / roxcon

  • In den vergangenen Jahren hat sich der Begriff Mieterstrom immer mehr im Energiemarkt etabliert. Hierbei wird elektrische Energie in dezentralen Stromerzeugungsanlagen erzeugt und direkt vor Ort durch die Mieter bzw. Eigentümer in größeren Gebäuden verbraucht. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) hat aktuell einen kostenlosen Leitfaden zum Thema Mieterstrom veröffentlicht, um Mietern und Vermietern einen umfassenden Überblick zur Verfügung zu stellen. Auf rund siebzig Seiten stellt die Publikation Beispiele verschiedener Geschäftsmodelle mit solarem Mieterstrom vor und informiert ebenfalls über Mieterstromförderungsprogramme. Das Potenzial ist laut Schätzungen des Solar- und Speicherverbands groß: Rund vier Milliarden Kilowattstunden Solarstrom könnten Photovoltaik-Anlagen auf Mietshäusern bereits mittelfristig pro Jahr erzeugen. Der von den Energieexperten Dr. Harald Will und Fabian Zuber verfasste Mieterstrom-Leitfaden kann unter www.sonneteilen.de kostenlos heruntergeladen werden. © Fotolia.de / zstock

  • Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass die Betriebsstromkosten von Heizungsanlagen nicht als Teil des Allgemeinstroms auf die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) umgelegt werden dürfen (AZ V ZR 166/15). Im vorliegenden Fall hatten Eigentümer gegen einen WEG-Beschluss geklagt. 2013 wurde beschlossen, den Betriebsstrom der zentralen Heizungsanlage in der Jahresgesamtabrechnung als „Allgemeinstrom“ auf alle Eigentümer umzulegen. Der Betriebsstrom wurde über den Allgemeinstromzähler erfasst, da kein Zwischenzähler installiert worden war. Das Gericht stimmte nun aktuell der Anfechtungsklage zu. Die Stromkosten für die Heizungsanlage dürfen nicht als Allgemeinstrom angerechnet werden, sondern müssen separat erfasst oder notfalls geschätzt werden. © Fotolia.de / hywards

  • Mit nur ein paar Klicks können Verbraucher heute ihren Stromtarif wechseln. Zahlreiche Vergleichsportale und Anbieter erstellen zunächst einen umfassenden Überblick und filtern am Ende den günstigsten Tarif heraus. Doch nicht immer ist ein günstiger Stromtarif eine gute Wahl, auch die weitere Preisentwicklung ist entscheidend, weiß die Verbraucherzentrale NRW. Eine aktuelle Untersuchung der Verbraucherschützer hat gezeigt, dass die Mehrzahl der Garantien nicht das halten, was sie versprechen. Von 25 untersuchten Grundversorgern boten 18 Preisgarantien an, von denen 82 Prozent von Umlagen, Abgaben und Netzentgelte ausgenommen sind – Kosten von bis zu drei Viertel des Gesamtpreises. Vermeintliche Fixpreise sind zudem oft an lange Vertragslaufzeiten gebunden. Grundsätzlich empfiehlt die Verbraucherzentrale Hausbesitzern, ihre Verträge sorgfältig zu lesen, jeglichen Schriftverkehr aufzubewahren und sich bei bedarf an die zuständigen Verbraucherzentralen zu wenden. © PhotoDune.net / Vasabii

  • In Deutschland wird so viel gebaut wie zuletzt 1999. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aktuell bekannt gibt, wurden in den ersten neun Monaten 2016 insgesamt 276.297 Wohnungen genehmigt. Im Vorjahresvergleich stiegen die Baugenehmigungen um 24 Prozent. Die meisten Anträge verzeichnete Destatis für Wohnungen in Wohnheimen und Mehrfamilienhäusern. Demnach wurden 232.500 Einheiten in Wohngebäuden und 26.700 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern genehmigt. In Zweifamilienhäusern wurden lediglich 1.900 Wohnungen beantragt. Der Bau von Einfamilienhäusern belief sich auf 2.100 Projekte. Experten kritisieren, dass der Trend den großen Wohnungsmangel in Deutschland mittelfristig nicht eindämmen wird und viele Genehmigungen nur zur Spekulation eingeholt worden sind. © Fotolia.de / denphumi

  • Mit einem schlüsselfertig gebauten Haus vertrauen viele Bauherren auf ein Rundum-Sorglos-Paket. Doch immer wieder kommt es beim Bau zu Verzögerungen oder kleineren Mängeln, die hohe finanzielle Folgen mit sich bringen können, weiß der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB). Laut einer VPB-Umfrage müssen Hausbesitzer durchschnittlich 24.200 Euro für die Beseitigung von Mängeln an schlüsselfertig gebauten Häusern investieren. Eine Summe, die den Bauexperten zufolge durch regelmäßige Baukontrollen gespart werden könnte. Denn ist das Haus erst einmal abgenommen, ohne zunächst versteckte Mängel anzuzeigen, bleibt der Bauherr oft allein auf den Sanierungskosten sitzen. Die meisten Mängel liegen laut VPB in der Abdichtung. Ein Bodengutachten ist hierfür unabdingbar, um technische Details zu kennen und planen zu können. Aber auch bei klassischen Bauarbeiten wie dem Mauern schleichen sich immer mehr Mängel durch Unachtsamkeit oder Pfusch ein. Wie oft eine Baustelle sinnvollerweise kontrolliert wird, hängt von der Baustelle ab. Durchschnittlich sind es zwischen fünf und sechs Termine, die im Optimalfall von einem Sachverständigen durchgeführt werden. © Fotolia.de / roxcon

  • Wer energieeffizient sanieren oder bauen will, braucht in der Regel die Beratungskompetenz eines qualifizierten Energieexperten. Seit nun fünf Jahren stellt die Deutsche Energie-Agentur (dena) die „Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes“ bereit, die Bauherren eine praktische Suche nach Experten in ihrer Nähe ermöglicht. Die Bilanz der stetig wachsenden Datenbank ist laut den Initiatoren, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), der KfW Bankengruppe und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle (BAFA) positiv. Rund 13.800 Experten sind aktuell über die Liste verfügbar. Knapp jeder dritte Auftrag wird laut dena über die Expertenliste generiert. Bauherren nutzen demnach die Expertensuche, um einheitliche Qualitätsstandards sicherzustellen und einen kompetenten Partner an ihrer Seite zu wissen. In den kommenden Jahren soll das Netzwerk ausgebaut und die deutschlandweite Beratungskompetenz weiter gestärkt werden. © Fotolia.de / GaToR-GFX

  • Das Landgericht München entschied in einem aktuellen Urteil, dass das Pflanzen von Bäumen auf einem Balkon nicht dem üblichen Mietgebrauch entspricht. Dies gilt auch, wenn der Mieter seinen Angaben nach aus Gründen des Umweltschutzes gehandelt hat. Im vorliegenden Fall hatte ein Mieter auf der zu seiner Wohnung gehörigen Loggia einen Bergahorn gepflanzt, der mit den Jahren immer größer wurde und zum Zeitpunkt der gerichtlichen Auseinandersetzung aus seinem Topf herausgewachsen war. Da der Baum mit Ketten gesichert und bereits über das Hausdach herausragte, verlangte der Vermieter die Entfernung des Baumes. Das Landgericht gab nun aktuell dem Vermieter recht. Ein Bergahorn als Tiefwurzler ist nicht für die Bepflanzung von Balkonen oder einer Loggia geeignet und entspricht nicht dem vertragsmäßigen Gebrauch. Zudem beeinträchtige der Baum das Erscheinungsbild der Hausfassade. © Fotolia.de / hywards

  • Flexible Immobilienfinanzierungen bringen eindeutig Vorteile mit sich. Denn selten verläuft das Leben nach Plan und starre Tilgungsraten herkömmlicher Kredite können gerade junge Kreditnehmer vor große Herausforderungen stellen. Flexibleren Krediten sagt man teure Konditionen nach – zu unrecht, wie Stiftung Warentest aktuell herausgefunden hat. Insgesamt 79 Kreditinstitute wurden nach Kreditvarianten befragt, die eine Sondertilgung von mindestens fünf Prozent pro Jahr ermöglichen. Zudem kann der Tilgungssatz mindestens zweimal im Jahr neu festgelegt werden. Das Ergebnis: 48 der befragten Institute bieten Kredite an, die flexibel, aber nicht unbedingt teurer sind als herkömmliche Varianten. Einen Kredit über 200.000 Euro (80 Prozent des Kaufpreises) mit zehn Jahren Zinsbindung bekommt man beispielsweise schon ab 0,79 Prozent Effektivzins pro Jahr, mit 15 Jahren Zinsbindung ab 1,13 Prozent pro Jahr. Der ausführliche Test erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter www.test.de/immobilienkredit-flexibel abrufbar. © PhotoDune.net / fantazista

  • Die Preise für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland ziehen auch im dritten Quartal 2016 weiter an. Dies hat der Verband Deutscher Pfandbriefbanken (vdp) in einem aktuellen Vergleich auf Basis echter Transaktionen ermittelt. Demnach legte der Immobilienpreisindex für den Gesamtmarkt von Juli bis September 2016 im Vorjahresvergleich um 6,7 Prozent zu. Die Gründe für den fortwährenden Aufwärtstrend sehen die Finanzexperten in dem unverändert niedrigen Zinsniveau sowie der Suche nach alternativen Investmentprojekten. Trotz vermehrter Bautätigkeit kann der Bedarf nach Wohnraum offenbar nach wie vor nicht gedeckt werden, so dass eine Entspannung des Marktes vorerst nicht in Sicht ist. Der vdp sieht langfristig geltende und verlässliche Rahmenbedingungen sowie wichtige Impulse von der Politik als notwendig, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. © PhotoDune.net / fantazista

  • Bauland ist ein rares Gut geworden. Laut Verband Privater Bauherren (VPB) vergeben die meisten Kommunen freie Flächen an Bauträger oder Investoren, die die Bebauung und Vermarktung übernehmen. Für private Bauherren ist die Suche nach einem geeigneten Grundstück daher zu einer schwierigen Aufgabe geworden. Besonders individuelle Planungen sind vor diesem Hintergrund oftmals nicht durchführbar, da die Vorgaben des Bauträgers meist nicht viel Freiraum für die eigenen Wohnträume lassen. Der VPB rät Bauherren daher, sich vor dem Kauf eines Grundstücks umfangreich über den Bebauungsplan sowie die Grundbucheinträge zu informieren. Auf der sicheren Seite ist man, wenn ein Notar das Grundbuch auf eventuelle Lasten überprüft, die auf dem Grundstück liegen könnten. Eine umfangreiche Beurteilung des Grundstücks, Stand der Erschließung, behördliche Auflagen oder eventuelle Wegerechte sind weitere entscheidende Faktoren. © PhotoDune.net / podsolnukh

  • Eine aktuelle Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) hat gezeigt, dass energieeffizient sanierte Wohnhäuser und Neubauten mindestens 60 Prozent weniger Endenergie verbrauchen als ein herkömmliches Wohnhaus. Für die Studie wurden die Energieverbrauchsabrechnungen von 121 ausgewählten Wohnhäusern untersucht sowie die Nutzung und der Zustand der Gebäude verglichen. Während die mit Öl, Gas, Fernwärme oder Holz beheizten Häuser rund 60 Prozent weniger Energie verbrauchen, wird der Verbrauch bei strombeheizten Gebäuden sogar um 90 Prozent gesenkt. Entscheidende Faktoren sind hierbei die Gebäudedämmung, die Heizungsart, der Energieträger sowie das Nutzerverhalten. Die Klimaziele der Bundesregierung für den Gebäudesektor sind technisch laut dena somit problemlos zu erreichen. Eines der Ziele ist es, den Primärenergiebedarf von Gebäuden bis 2050 um 80 Prozent zu senken. © Fotolia.de / diego1012

  • Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen entschied in einem aktuellen Urteil, dass Verwalter von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) bei der Heiz- und Wasserkostenverteilung in der Jahresabrechnung keine Werte von ungeeichten Zählern verwenden dürfen (AZ 4 A 1150/15). Im vorliegenden Fall hatte das zuständige Eichamt festgestellt, dass mehrere Warm- und Kaltwasserzähler einer Wohnungseigentumsanlage nicht den Vorschriften entsprachen. Der Verwalterin wurde anschließend untersagt, die fehlerhaften Werte als Grundlage für ihre Jahresabrechnung zu verwenden. Diese klagte jedoch vor Gericht mit der Begründung, dass sie nicht im eigenen Namen, sondern als Vertreter der Eigentümergemeinschaft gehandelt habe und nicht der richtige Adressat für die Ordnungsverfügung sei. Das OVG teilte jedoch diese Ansicht nicht und wies die Klage ab. Nur geeichte Zähler durfen als Grundlage für Kostenverteilungen bei der Jahresabrechnung verwendet werden. © Fotolia.de / hywards

  • Viele Menschen wünschen sich, auch im Alter möglichst lange und selbstständig in den eigenen vier Wänden zu leben. Eine barrierefreie Wohnumgebung ist hierfür eine wichtige Voraussetzung, teilt die Bayerische Landesbausparkasse (LBS Bayern) aktuell mit und gibt Tipps für den Umbau. Bereits bei der Haustüre beginnt die altersgerechte Umgestaltung: Treppen und Schwellen können im Laufe der Jahre Probleme bereiten und sollten daher in einen barrierefreien Zugang oder mit Hilfe technischer Lösungen wie Rampen und Aufzügen umgebaut werden. Dies gilt ebenso für die Innenräume, in denen Treppenstufen die Mobilität stark einschränken können. Wichtig ist ebenso die Umgestaltung aller Sanitärbereiche, in denen bodenebene Duschen sowie breitere Bewegungsflächen eingeplant werden sollten. LBS-Experten schätzen die Kosten für eine Verbesserung der Zugänge zur Immobilie auf 5.000 Euro. Barrieren im Innenbereich liegen bei etwa 10.000 bis 15.000 Euro, für ein Badezimmer werden 5.000 bis 15.000 Euro angesetzt. Ein Treppenlift in einer dreistöckigen Immobilie wird rund 10.000 Euro kosten. Hierbei können Eigentümer auf staatliche Förderungen zählen, wenn sie bestimmte Mindestsummen für den Umbau investieren. © PhotoDune.net / dolgachov

  • Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge prüfen Mieter nur selten, ob die Miete ihrer Wohnung den marktüblichen Preisen entspricht. Lediglich 30 Prozent nutzen den ortsüblichen Mietspiegel für einen Vergleich. Rechtliche Schritte gegen die überhöhte Miete würden 13 Prozent der Befragten einleiten. Die Mehrheit der Teilnehmer (63 Prozent) ist sich unsicher, ob sie ihren Mietpreis einklagen soll. Als Gründe für die Zurückhaltung der Inanspruchnahme des Klagerechts gaben 35 Prozent der Mieter an, nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung zu haben. 15 Prozent der Befragten wollten darüber hinaus eine gerichtliche Auseinandersetzung mit ihrem Vermieter vermeiden. 20 Prozent gaben an, in keinem Fall gegen den Mietvertrag vorzugehen. Fehlende Gerichtserfahrung ist zudem für 13 Prozent der Teilnehmer ein Argument, nicht vor Gericht zu ziehen. Für die Umfrage wurden insgesamt 1.038 Mieter im Zeitraum 28. Oktober bis 1. November 2016 interviewt. © Fotolia.de / bluedesign®

  • Weihnachten im neuen Zuhause – ein Traum vieler Bauherren, der jedoch nicht überstürzt werden sollte. Denn eine vorschnelle Bauabnahme birgt viele Risiken für den Eigentümer, warnt aktuell der Verband Privater Bauherren e.V. Neben der Vertragsunterzeichnung ist die Bauabnahme juristisch gesehen der wichtigste Schritt bei einer Bauunternehmung. Denn die schriftliche Abnahme bescheinigt dem Bauunternehmer die ordnungsgemäße Durchführung aller Bauarbeiten. Zudem wird die Schlussrate fällig und die Gewährleistungsfrist beginnt. Viele Baufirmen haben vor diesem Hintergrund Interesse an einer schnellen Abnahme und erhöhen nicht selten den Zeitdruck. Laut VPB sollten Bauherren jedoch für die Abnahme immer einen Ortstermin beantragen und im Optimalfall einen Sachverständigen zu Rate ziehen. Auch wenn der Einzug drängt, sollte man Mängel nicht auf die leichte Schulter nehmen und von Bauunternehmen beheben lassen. In jedem Fall sollte die Schlussrechnung nicht gezahlt werden, bis die Bauabnahme erfolgt ist. © Fotolia.de / roxcon

  • Rund zwei Drittel der Gas- und Ölheizungen sind in Deutschland veraltet. Sie verbrauchen weit mehr Brennstoff als moderne Anlagen und haben deutlich niedrigere Wirkungsgrade. Dies hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) aktuell bekannt gegeben und zeigt, welche Alternativen Hausbesitzer für eine Sanierung haben. Hohe Abgaswerte sind ein klares Anzeichen für ein veraltetes Heizsystem. Daher sollten Eigentümer sich die Ergebnisse der jährlichen Messungen beim Schornsteinfeger genau erklären lassen. Heizungslabel, die bei Heizkesseln älter als 15 Jahre vergeben werden, geben ebenfalls Aufschluss über deren Energieeffizienz. Hierbei sollten alle Kessel mit Klasse C oder schlechter ausgetauscht werden. Sind sogar Roststellen oder Lecks zu erkennen, ist der Austausch zudem zwingend erforderlich. Ein weiteres Anzeichen für ineffizientes Heizen ist Wärme in den Kellerräumen. Steigen die Temperaturen über 20 Grad, deutet dies auf zu viel Abwärme und Energieverlust hin. Darüber hinaus sollten Eigentümer dauerhaft hohe Heiz- und Warmwasserkosten in jedem Fall vergleichen und sich beraten lassen. Laut dena können Hausbesitzer heute zwischen mehreren energieeffizienten Technologien auswählen: Ob neue Brennwertkessel, Wärmepumpen, Solarthermie, Holzpellets oder Kraft-Wärme-Kopplung – moderne Heizanlagen können den Energieverbrauch deutlich senken und Heizkosten sparen. Welche Lösung für das eigene Haus in Frage kommt, sollte durch einen erfahrenen Energieberater oder Fachhandwerker evaluiert werden. © PhotoDune.net / kalozzolak

  • Bereits ein Jahr nach Inkrafttreten des neugeregelten Meldegesetzes wurde im November 2016 wiederum eine Gesetzesänderung beschlossen. Um Scheinanmeldungen beim Einwohnermeldeamt zu vermeiden, sollten Vermieter ursprünglich ihren Mietern sowohl den Einzug als auch den Auszug bestätigen. Bei An- und Abmeldung beim Einwohnermeldeamt musste diese Wohnungsgeberbestätigung im vergangenen Jahr vorgelegt werden. Seit dem 1.11.2016 entfällt jedoch die Pflicht für Vermieter, die Bestätigung auch bei Auszug auszustellen. Der Verwaltungsaufwand wurde schnell als zu hoch eingeschätzt und die Vorgabe dementsprechend geändert. Darüber hinaus enthält das geänderte Gesetz einige Klarstellungen. Unter anderem: Bislang ging nicht eindeutig hervor, ob die Bestätigung elektronisch abgegeben werden kann. Nun wurde beschlossen, dass Mietern nur schriftliche Bestätigungen zugestellt werden dürfen, Meldebehörden können diese dagegen auch auf elektronischem Wege erhalten. © Fotolia.de / Andy Dean Photography