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  • Schöne Häuser verkaufen sich besser! Dies hat die Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR e.V.) aktuell herausgefunden. Was in den USA und Skandinavien im Immobilienmarkt längst gang und gäbe ist, rückt nun auch bei deutschen Hausverkäufern immer mehr ins Bewusstsein. Beim sogenannten „Home Staging“ werden Häuser und Wohnungen professionell für den Verkauf in Szene gesetzt: Ein neuer Anstrich, Leihmöbel und frische Blumen sollen laut Branchenexperten von LBS West für das richtige Ambiente sorgen und die Immobilie von ihrer besten Seite präsentieren. Denn der persönliche Einrichtungsgeschmack der Eigentümer überlagert oftmals den Gesamteindruck und macht es den Interessenten schwer, sich ihre eigenen Wohnideen vor Augen zu führen. Der DGHR zufolge ist der Trend zum Home Staging messbar: Ein bis zu 15 Prozent höherer Kaufpreis soll durch die Maßnahmen durchschnittlich erzielt werden können. Auch die Verkaufsdauer soll sich um 50 Prozent verkürzen, wenn die Immobilie zuvor aufgehübscht worden ist. © Fotolia.de / peshkova

  • Die Bundesregierung überprüft derzeit die Regelungen für einen vorzeitigen Ausstieg aus Immobilienkrediten. Dabei legt die Expertengruppe ihr Augenmerk auf die Praxis der Vorfälligkeitsentschädigung, den Berechnungsmethoden und deren Transparenz. Zum Hintergrund: Wird ein Darlehen vor Vertragsende zurückgezahlt, verlangen die Kreditinstitute eine Entschädigung für die ausbleibenden Zinsen. Verbraucherschützer hatten jedoch kritisiert, dass Banken und Bausparkassen Bauherren unverhältnismäßig zur Kasse bitten, wenn sie vorzeitig aus ihrem Vertrag aussteigen wollten. Diese Vorfälligkeitsentschädigungen würden jedoch die Bauherren finanziell stark belasten, so die Kritik. In den kommenden Wochen wird entschieden, ob es eine Neuregelung für die Ausstiegsszenarien geben wird.   © Fotolia.de / Creativ Studio Heinemann

  • Bauen liegt in Deutschland im Trend. Durch niedrige Kreditzinsen und den hohen Bedarf an Wohnraum ist die Zahl der Baugenehmigungen laut der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE) auf einem Zehn-Jahres-Hoch. Grundstückseigentümer setzen hierbei besonders gern auf Bauträger, die ein stressfreies und schnelles Bauen versprechen. Doch laut den ARGE-Branchenexperten ist es von Anfang an wichtig, die Verantwortlichkeiten bei Bauprojekten zu klären. Ein Beispiel ist der Anschluss der Abwasserleitungen an das öffentliche Kanalnetz, der immer wieder zu Streitigkeiten führt. Während der Bauherr oftmals davon ausgeht, dass der Anschluss in den Leistungen inbegriffen ist, hat der Bauträger die Arbeiten nicht immer in seiner Kalkulation mit einberechnet. Der Begriff „schlüsselfertig“ schützt den Bauherren allerdings von solchen Unstimmigkeiten. Hierbei ist der Bauträger verpflichtet, alle Maßnahmen der Bauausführung vorzunehmen. © Fotolia.de / roxcon

  • Wie der Deutsche Mieterbund (dmb) aktuell mitteilt, haben sich die Koalitionsparteien der Bundesregierung auf Änderungen im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) geeinigt. Mit neuen Mieterstrommodellen haben Mieter die Möglichkeit, Strom aus der Solaranlage des Vermieters zu nutzen, ohne dass die volle EEG-Umlage fällig wird. Laut Mieterbund, der Wohnungswirtschaft GdW und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zufolge ist die Neuregelung ein wichtiger Schritt zur Energiewende, an der nun auch Mieter profitieren können. Bislang waren nur Eigentümer, die sich mit einer Dachanlage selbst versorgten, von den steigenden Umlagen auf Ökostrom teilweise oder ganz befreit. Vermieter waren dagegen als Betreiber dieser Anlagen und die dort wohnenden Mieter von der Befreiung ausgeschlossen. © PhotoDune.net / manfredxy

  • Das Amtsgericht München entschied in einem aktuellen Urteil, dass Eigentümer nicht verpflichtet sind, die Halter von falsch parkenden Autos zu kontaktieren. Die Fahrzeuge können ohne Vorankündigung abgeschleppt werden, wenn sie auf dem eigenen Grundstück stehen (AZ 122 C 31597/15). Im vorliegenden Fall hatte ein Autofahrer die Kosten für das Abschleppen seines Autos zurückverlangt. Er hatte sein Auto auf einer Parkfläche für Bahnbedienstete abgestellt, die als Privatparkplatz gekennzeichnet worden war. Er hatte jedoch einen Zettel mit dem Hinweis „Bei Parkplatzproblemen bitte anrufen“ sowie seine Handynummer hinterlassen. Laut Gericht ist die Eigentümerin jedoch nicht verpflichtet gewesen, den Halter des Autos zu kontaktieren. Das Abschleppen des Wagens war rechtmäßig. © Fotolia.de / hywards

  • Immobilienkäufer profitieren derzeit trotz steigender Immobilienpreise von einem historisch tiefen Zinsniveau. Doch wie die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen August-Ausgabe festgestellt hat, variieren die günstigen Angebote stark von der jeweiligen Immobilienlage. Insgesamt 50 Städte und Kreise hat das Magazin auf Datenbasis des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) aktuell untersucht. Den Ergebnissen zufolge rechnet sich der Immobilienkauf in begehrten Vierteln vieler Großstädte oftmals nicht. Wählt der Interessent dagegen eine „gute“ anstatt „sehr gute“ Lage, kann er beispielsweise in Hamburg 30 bis 50 Prozent einsparen. In den Top-Lagen von Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Kiel, Leipzig oder Berlin verhält es sich ähnlich: Je flexibler man in der Auswahl der Wohnlage ist, desto günstiger ist am Ende der Kaufpreis. Der ausführliche Test erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter www.test.de abrufbar. © Fotolia.de / ponsulak

  • Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aktuell mitteilt, sind die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im Mai 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen. Noch im Februar 2016 hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich bei 1,7 Prozent gelegen. Auch die Kosten für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden wiesen einen deutlichen Aufwärtstrend auf und erhöhten sich um 2,5 Prozent. So sind die Kosten für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen laut Destatis um 2,8 Prozent gestiegen. Tischlerarbeiten erhöhten sich um 2,3 Prozent, Betonarbeiten um 1,7 Prozent und Dachdeckerarbeiten um 1,4 Prozent. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen derweilen um 2,2 Prozent. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer. © Fotolia.de / ANDREASSCHULZE

  • Ob Carport, Garage oder Wintergarten – immer wieder wird in Deutschland gebaut, ohne vorher die Genehmigung des Bauamts einzuholen. Laut aktuellen Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. kann dies hohe Kosten mit sich führen. Denn auch wenn Bauherren den Schwarzbau ohne böse Absicht errichtet haben, schützt sie das nicht vor zeit- und geldaufwendigen Nachgenehmigungen. Wird ein Schwarzbau im Nachhinein beispielsweise durch eine Anzeige festgestellt, kann dies sogar zum Zwangsabbruch führen. Eigentümer sollten sich daher immer vorab beim Bauamt informieren, ob das geplante Schwimmbad, der Balkon oder auch das Gartenhaus genehmigungspflichtig ist. ©

  • Bis zum Jahr 2020 will die Bundesregierung den Wärmebedarf von Gebäuden um 20 Prozent senken. Auch für Immobilienkäufer und Hausbesitzer spielt das Thema Energieeffizienz eine immer wichtigere Rolle. So ist 84 Prozent der Deutschen ein guter energetischer Zustand beim Hauskauf wichtig. Das zeigen die Ergebnisse des LBS-Hausbesitzertrends 2015. Zu den häufigsten Modernisierungsinvestitionen gehören zum Beispiel Solaranlagen zur Warmwassergewinnung, Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung oder Wärmepumpen. Durchschnittlich 12.200 Euro haben die Modernisierer dabei investiert. Doch während jeder Fünfte sein Haus energetisch für die Zukunft gewappnet sieht, schätzt immer noch knapp ein Drittel die eigene Immobilie als energetisch modernisierungsbedürftig ein. Durchschnittlich legen Eigentümer rund 180 Euro pro Monat für die Energiesanierung zurück. Dabei ist der Bausparvertrag laut Umfrage noch immer die beliebteste Vorsorgeform für künftige Renovierungs- oder Energiesparmaßnahmen. Mehr als 25 Prozent der Befragten, die in den kommenden Jahren modernisieren wollen, setzen auf diese Anlageform. © Fotolia.de / alexmillos

  • In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass Vermieter auch aufgrund von älteren Mietrückständen fristlos kündigen dürfen. Demnach muss das Kündigungsrecht nicht unmittelbar nach dem Auftreten des Grundes angewendet werden (AZ VIII ZR 296/15). Im vorliegenden Fall hatte die Vermieterin, eine katholische Kirchengemeinde, die Räumung ihrer Wohnung verlangt, nachdem trotz Mahnungen zwei Monatsmieten nicht gezahlt worden waren. Die Mieterin akzeptierte die fristlose Kündigung nicht und führte die sieben Monate Fristablauf auf, die zwischen Zahlungsausfall und Kündigung lagen. Der Bundesgerichtshof gab jedoch nun aktuell der Vermieterin recht. Eine fristlose Kündigung aufgrund von Mietrückständen ist nicht an Zeitspannen gebunden und ist demnach wirksam. © Fotolia.de / hywards

  • Nach spätestens 20 Jahren stellt sich Hausbesitzern die Frage nach einem neuen Heizkessel. Auch die Fenster und Sanitäranlagen stehen laut Stiftung Warentest ganz oben auf der Modernisierungsliste. In ihrer aktuellen Ausgabe hat das Magazin Finanztest drei Modellfälle für Bausparer ermittelt, die eine interessante Alternative zu Bankkrediten bieten. Denn die neuen Tarife der Bausparkassen haben derzeit auch für kleine Darlehen günstige Angebote im Portfolio. Hierbei ist der Zinssatz auf zumeist 2 bis 3 Prozent festgelegt und somit unabhängig von den Entwicklungen am Kapitalmarkt. Zudem ist eine staatliche Wohnbauprämie möglich. Abschließend rät Finanztest, die Ziele und finanziellen Möglichkeiten des Bausparers genau auf das Angebot abzustimmen. Der ausführliche Test Eigenheimfinanzierung erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. © Fotolia.de / Creativ Studio Heinemann

  • Die Immobilienpreise und Mieten steigen seit Jahren immer weiter an. Besonders im unteren Preissegment finden Mieter immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum und sind gezwungen in ihrer derzeitigen Wohnung zu bleiben. Wie der Energiedienstleister Techem im Rahmen einer Verbrauchserfassung mitteilt, haben 2015 lediglich neun Prozent der Mieter ihren Wohnsitz gewechselt. Im Jahr 2007 waren es noch 13 Prozent. Besonders in gefragten Großstädten wie Berlin oder Frankfurt gestaltet sich die Wohnungssuche zunehmend schwieriger. Eine relative hohe Umzugsquote (11,8 Prozent) konnte bei den Studenten verzeichnet werden. Familien sind dagegen eher gezwungen, sesshaft zu bleiben, da sie sich in der Regel nicht verkleinern wollen und keine Alternativen auf dem Wohnungsmarkt finden. © PhotoDune.net / fantazista

  • Immer mehr Menschen kämpfen mit allergischen Reaktionen auf die Umwelt. Auch beim Hausbau werden nach wie vor Materialien verwendet, die Schadstoffe enthalten und gesundheitsschädlich sein können. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Verband Privater Bauherren, bereits beim Materialeinkauf Baustoffe sorgfältig auf Nachhaltigkeit und Qualität zu prüfen und den Preis nicht zur obersten Priorität zu machen. Wird ein älteres Haus saniert, könnten zudem asbesthaltige Elemente, giftige Lacke oder andere Schadstoffe vorhanden sein. Hinzu kommen trockene Innenausbaustoffe, die ebenfalls ungesunde Hilfsstoffe beispielsweise beim Mottenschutz im Teppichboden oder dem Flammschutz im Vorhangstoff enthalten können. Solche Schadstoffe sollten möglichst schon beim Einkauf vermieden werden, rät der VPB. © PhotoDune.net / PetraD

  • Damit die Energiewende gelingt, müssen Wohn- und Geschäftsgebäude in Zukunft energieeffizient sein. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die das Institut TNS Emnid im Auftrag der Allianz durchgeführt hat. Von den über 3.000 befragten Wohnungs- und Hauseigentümern, Mietern und Vermietern halten drei Viertel die energetische Gebäudesanierung für wichtig oder sehr wichtig, um die gesteckten Ziele der Energiewende zu erreichen. Der Deutschen Energie-Agentur (dena) zufolge ist die Wichtigkeit von energieeffizienten Gebäuden also durchaus in der breiten Bevölkerung angekommen. Gleichzeitig erwarten die Befragten jedoch ein breites Informationsangebot zu neuen Technologien, Förderung, Baubegleitung und Energieberatung sowie steuerliche Anreize und Fördermaßnahmen. © photodune / R_Tavani

  • In einem aktuellen Urteil entschied das Landesgericht Hannover, dass Vermieter Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn nach Mieterauszug eine stark verrauchte Wohnung vorgefunden wird. Ein Vermieter hatte auf Schadensersatz geklagt, weil sein Mieter sich weigerte, die Wohnung zu renovieren (AZ 12 S 9/13). Im vorliegenden Fall waren die Schäden durch das Rauchverhalten so hoch, dass Schönheitsreparaturen allein nicht mehr ausgereicht hätten. Sämtliche Tapeten sowie der Putz hätten laut Gutachten abgeschlagen und erneuert werden müssen, um den Rauchgeruch zu beseitigen. Der Mieter hat durch das starke Rauchen somit die Bausubstanz nachhaltig geschädigt. Das Gericht gab im Berufungsverfahren vor diesem Hintergrund dem Vermieter Recht. Neben den Kosten für den entstandenen Schaden kann darüber hinaus auch der Mietausfall sowie die Reinigungskosten geltend gemacht werden. © Fotolia.de / hywards

  • Als letztes Bundesland hat Berlin aktuell die Rauchmelderpflicht für Wohngebäude bis zum 1. Januar 2017 eingeführt. Zum einen sind Neubauten und Haussanierungsprojekte betroffen, aber auch Bestandsgebäude, die nachgerüstet werden müssen. Hausbesitzer müssen demnach sowohl die Betriebsbetriebsbereitschaft der Geräte sicherstellen, zum anderen die korrekte Verteilung gewährleisten: Schlaf- und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungswege genutzt werden, müssen mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Eine Alarm- und Sichtprüfung muss darüber hinaus einmal pro Jahr durchgeführt werden. Die Kosten für eine Neuanschaffung übernimmt der Vermieter bzw. Hauseigentümer. Diese können jedoch im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen zu 11 Prozent umgelegt werden. ©

  • Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, wurde von Januar bis April 2016 der Bau von insgesamt 117.000 Wohnungen genehmigt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 31,2 Prozent. Zwar verzeichneten Neubauwohnungen vor allem in Wohnheimen den deutlichsten Zuwachs, doch auch Ein- und Zweifamilienhäuser mit 18,8 und 23,7 Prozent legten gegenüber 2015 deutlich an Wachstum zu. Eine derart hohe Zahl an Baugenehmigungen wurde zuletzt im Jahr 2000 verzeichnet, in dem insgesamt 122.400 Wohnungen genehmigt wurden. Branchenexperten begrüßen den Trend und fordern weitere Maßnahmen, um der Wohnungsknappheit vor allem in Großstädten entgegenzuwirken. © Fotolia.de / mitifoto

  • Mit ihrer neuen Publikation „Markt für Wohnimmobilien 2016“ haben die Landesbausparkassen (LBS) aktuell eine umfangreiche Orientierungshilfe für Immobilieninteressenten und -verkäufer bereitgestellt. Insgesamt 925 Städte, darunter 80 Großstädte, wurden für das Heft verglichen und analysiert. Konzipiert für den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Zahlen zum Wohnungsmarkt, enthält die Publikation neben kurzen Analysen der Teilmärkte für Eigenheime, Eigentumswohnungen und Bauland auch aktuelle Daten zur Bautätigkeit, zum Wohnungs- und Vermögensbestand sowie zur Wohneigentumsbildung. Zwar ersetzt das Nachschlagewerk keine individuelle Beratung beim Immobilienexperten, doch gibt sie einen ersten Einblick in Marktlage und Preisniveau. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten sind unter www.lbs.de erhältlich. © photodune / elenathewise

  • Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) wird sich die Zahl der installierten Solarstromspeicher bis 2020 verdoppeln. Durch die Heimspeicher können Eigentümer Solarstrom nicht nur nutzen, sondern auch für eine Rund-um-Versorgung einsetzen. Sinkende Speicherpreise sowie der Wunsch nach Unabhängigkeit von öffentlichen Anbietern sind nach Ansicht des Verbands die Gründe für die hohe Nachfrage. Bereits heute wird jede dritte Photovoltaik-Heimanlage nach BSW-Angaben mit einem Solarstromspeicher eingebaut. Insgesamt wurden rund 40.000 Stromspeicher deutschlandweit installiert. Seit März 2016 können Eigentümer nach einer Förderpause wieder auf Mittel der KfW zurückgreifen, die bis zu 25 Prozent der Kosten mitfinanziert. Doch diese Förderhöhe nimmt laut Verband stetig ab. Interessenten sollten sich daher zeitnah informieren, um von den günstigen Konditionen in vollem Umfang profitieren zu können. © PhotoDune.net / manfredxy

  • Einer aktuellen Befragung des Eigentümerschutzverbandes „Haus & Grund“ zufolge wurden die Mieten im Vorjahr von privaten Vermietern durchschnittlich nicht erhöht. Nachdem die Mieten in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich gestiegen waren, stagnierten sie 2015 erstmals trotz des anhaltendenden Modernisierungstrends. Die Gründe sieht Haus & Grund jedoch keineswegs in der 2015 eigenführten Mietpreisbremse, sondern vielmehr in dem Ende des Erhöhungszyklus der vergangenen Jahre. Die Experten fordern darüber hinaus eine Liberalisierung der wohnungspolitischen Rahmenbedingungen, um weiterhin flexibel auf den Markt reagieren und neueste Anforderungen an energieeffizientes Wohnen erfüllen zu können. Für die Umfrage wurden 2.200 private Vermieter mit insgesamt 6.355 Wohnungen befragt, die den bundesweiten Wohnungsmarkt bezüglich Einwohnerdichte, Einwohnerentwicklung und Wirtschaftskraft repräsentieren. © Fotolia.de / Creativ Studio Heinemann