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  • Hauseigentümer können Handwerksdienstleistungen in der Regel steuerlich geltend machen. Dies gilt allerdings nur, wenn es für dieselbe Maßnahme keine staatlichen Zuschüsse gibt. Darauf weist der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell hin. Wird ein Haus beispielsweise im Rahmen eines KfW-Förderprogramms saniert, können die Kosten für die Maßnahmen nicht zusätzlich als abzugsfähig eingereicht werden. Werden die Leistungen jedoch aufgeteilt, können Eigentümer von beiden Begünstigungen Gebrauch machen. So können die Kosten für eine Außendämmung beispielsweise steuerlich geltend gemacht und parallel eine KfW-geförderte Heizung installiert werden. Die Bauexperten empfehlen daher, die unterschiedlichen Maßnahmen und die entsprechenden Zuschüsse sorgfältig zu vergleichen und abzuwägen, welche Sanierungsmaßnahme sich für welche Bereiche lohnt. Der unabhängige Sachverständige berät Hausbesitzer bei der Vorbereitung der Arbeiten und überwacht die Ausführungsqualität am Bau. © Fotolia.de / Creativ Studio Heinemann

  • Die private Energiewende ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus von Politik, Wirtschaft und auch Endverbrauchern gerückt. Wärmespeicher sind hierbei eine entscheidende Voraussetzung für mehr Effizienz in der Energieversorgung. Denn nur wenn die Speicherung der Sonnenenergie möglich ist, kann diese sinnvoll zum Heizen und für die Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Um Verbraucher und Unternehmen ausführlich über die Möglichkeiten und Vorteile von Wärmespeichern zu informieren, hat der Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) ein neues Internetportal entwickelt. Neben wichtigen Informationen rund um Wärmespeicher finden Interessierte ebenfalls die neuen staatlichen Förderangebote, mit denen die Investition für den einzelnen deutlich günstiger wird. Wer also seine Heizungsanlage modernisieren und sich über die Vorteile von Wärmespeichern informieren möchte, findet unter www.waermespeichern.de ein umfassendes Angebot. © Fotolia.de / peshkova

  • In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass eine Mietminderung bei Lärmbelästigung durchaus gerechtfertigt sein kann, wenn der Mieter die Mängel an sich ausführlich beschreibt. Er muss keinesfalls die Ursache der Lärmbelästigung kennen (AZ VIII ZR 1/16). Im vorliegenden Fall hatte ein Mieter eine fortwährend bestehende Lärmbelästigung durch laute Klopfgeräusche, Möbelrücken und festes Getrampel von der Wohnung über ihm beanstandet und diese sogar mit Lärmprotokollen belegt. Nachdem die Vermieterin nicht reagiert hatte, minderte er die Miete, woraufhin die Wohnung fristlos gekündigt wurde. Die Vermieterin argumentierte, dass er nicht den unzureichenden Schallschutz als Ursache benannt hatte, sondern die Tatsache, dass sie nichts gegen die Belästigung durch andere Mieter unternommen hätte. Nachdem Amts- und Landgerichte der Räumungsklage der Vermieterin zustimmten, hob der Bundesgerichtshof nun das Räumungsurteil auf. Es reiche aus, wenn der Mieter einen konkreten Sachmangel darlegt und ist nicht verpflichtet, die Ursache zu benennen. © Fotolia.de / hywards

  • Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland begrüßt aktuell den Beschluss des neuen Bauvertragsrechts, das privaten Bauherren künftig mehr Rechte und Sicherheit beim Hausbau bieten soll. Nach Jahrelangen Verhandlungen sei nun ein Regelwerk geschaffen worden, das die Informationslücke zwischen Bauherr und Bauunternehmen schließt, so Haus und Grund weiter. Denn oftmals stehen Bauherren vor der Herausforderung, alle rechtlichen und organisatorischen Fragen zu beantworten, ohne große Erfahrungen in der Baubranche zu haben. Zwar ersetzt eine neue Gesetzeslage keine ausführliche rechtliche und bautechnische Beratung, doch erhalten Bauherren durch das neue Bauvertragsrecht in Zukunft deutlich mehr Rechte und Möglichkeiten. Haus und Grund stellt Bauherren ein Vertragsmuster bereit, das gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) entwickelt wurde. Weitere Informationen und Downloads sind unter www.hausundgrund.de erhältlich. © Fotolia.de / nmann77

  • Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts hat der Bund im Jahr 2016 deutschlandweit insgesamt 375.400 Wohnungen genehmigt. Das sind mit 21,6 Prozent rund 66.700 Genehmigungen mehr als noch im Vorjahr. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 1999 gegeben (440 800). Von den im Jahr 2016 genehmigten Wohnungen waren 316 600 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+ 19,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern und in Zweifamilienhäusern. Bei den Einfamilienhäusern blieb die Zahl der genehmigten Wohnungen im Jahr 2016 gegenüber 2015 unverändert. Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit + 109,7 % beziehungsweise + 13 100 Wohnungen. Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte im Jahr 2016 mit 52 300 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (58 100). © Fotolia.de / denphumi

  • Wer die Zuschüsse der KfW für sein Bau- oder Sanierungsvorhaben in Anspruch nimmt, muss sich darüber im Klaren sein, dass die Vergabe der Mittel an strikte Bedingungen gekoppelt ist. Daran erinnert aktuell der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB). Verantwortlich für die Einhaltung der Auflagen ist laut VPB der Bauherr und damit der Antragssteller der Fördermittel. Dies gilt auch, wenn die Förderbedingungen beispielsweise durch Fehler des eines beauftragten Handwerksunternehmens nicht eingehalten werden. Die KfW überprüft stichprobenartig die Einhaltung ihrer technischen Vorgaben und fordert im Ernstfall die Gelder zurück. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Bauexperten, das umfassende Bau oder Sanierungsprojekt von einem unabhängigen Sachverständigen begleiten und die einzelnen Förderprogramme sorgfältig überprüfen zu lassen. © Fotolia.de / roxcon

  • Die Deutsche Energie-Agentur hat ein neues Hilfsmittel für die Vertragsgestaltung von Sanierungsvorhaben entwickelt, um Energieberater und Hauseigentümer optimal zu unterstützen. Die Checkliste wurde in enger Abstimmung mit der KfW und Energieberatern entwickelt und soll bei der Umwandlung von Wohngebäuden in KfW-Effizienzhäuser oder auch Einzelmaßnahmen Anwendung finden. Laut dena umfasst die Liste sowohl technische Punkte, die bei einem KfW-Sanierungsvorhaben beachtet werden müssen, als auch organisatorische Aspekte, die nicht vergessen werden dürfen. Auch werden die öffentlich-rechtlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung und die hinterlegten DIN-Normen mit einbezogen. Empfehlungen der dena zum Bauprozess sind ebenfalls in der Liste enthalten. Dabei sind die Inhalte als rechtlich unverbindlicher Vorschlag und Formulierungshilfe zu verstehen. Eine Vertragsrechtsberatung oder die Notwendigkeit einer Haftpflichtversicherung ersetzt die Liste nicht. Weitere Informationen und Downloads sind unter www.dena-expertenservice.de im Bereich Arbeitshilfen verfügbar. © Fotolia.de / ANDREASSCHULZE

  • Das Amtsgericht Saarbrücken entschied in einem aktuellen Urteil, dass Inhaber eines dinglichen Wohnrechtes oder Nießbrauchs zwar für den Erhalt der Wohnung zuständig sind, größere Reparaturen jedoch der Eigentümer übernehmen muss (AZ 4 C 418/16). Im vorliegenden Fall hatte die Inhaberin eines unentgeltlichen dinglichen Wohnrechts darauf bestanden, dass der Eigentümer ihrer Wohnung eine defekte Gastherme sowie eine verstopfte Wasserleitung instand setzen lässt. Der Eigentümer sah sich dagegen nicht in der Pflicht, die Schäden auf seine Kosten zu beheben. Das Gericht entschied nun aktuell zu Gunsten der Wohnberechtigten. Die beiden Reparaturen seien außergewöhnliche Maßnahmen, die nicht zur gewöhnlichen Unterhaltung der Sache gehören und müssen vom Eigentümer selbst getragen werden. © Fotolia.de / hywards

  • Die Verbraucherzentrale NRW teilt aktuell mit, dass Stromversorger im Falle eines Zahlungsverzuges erhebliche Mahn- und Verzugskosten ansetzen – je nach Wohnort und Anbieter können diese erheblich variieren. Insgesamt 109 Grundversorger in Nordrhein-Westfalen hat die Zentrale im Rahmen des Projektes „NRW bekämpft Energiearmut“ untersucht. Säumige Kunden müssen für eine Mahnung per Post zwischen 1,50 Euro und 7 Euro zahlen. Lediglich 15 der 109 Versorger verlangten für eine Mahnung mit 2,50 Euro den von der Verbraucherzentrale angesetzten Preis. Für per Brief angekündigte Stromsperren müssen Kunden zwischen 2,50 Euro und 30 Euro zahlen. Bei Sperre und Wiederanschluss werden sogar zwischen 27,48 Euro und 190,40 Euro berechnet. Zudem bemängeln die Verbraucherschützer eine fehlende Transparenz bei den untersuchten Entgelten und teils überhöhte Gebühren. Sie empfehlen Versorgern eine moderatere Entgeltpolitik, um eine Verschuldung der Verbraucher zu vermeiden. © PhotoDune.net / haveseen

  • Der Umsatz für Fertigteilhäuser ist 2016 deutschlandweit um 15,7 Prozent gestiegen. So lautet das Ergebnis einer neuen Studie des österreichischen Marktforschungsinstituts Interconnection. Zwar erlebt die Baubranche aktuell einen allgemeinen Aufwind, doch die Fertigbausparte ist den Marktforschern zufolge überproportional gewachsen. Die Gründe für das steigende Umsatzvolumen liegen laut Interconnection in einem guten Gesamtangebot für Immobilienkäufer, das ein Haus auf einem attraktiven Grundstück beinhaltet. Viele Interessenten ziehen einen vereinfachten Weg zum eigenen Heim heute vor. Den Hauptanteil im Fertigbaugeschäft halten nach wie vor Einfamilienhäuser mit 83 Prozent. Für die Zukunft prognostiziert das Marktforschungsunternehmen eine Fortsetzung des Fertighaus-Trends. Bis 2020 werden jährlich 6,6 Prozent für die Branche erwartet. © Fotolia.de / ponsulak

  • Käufer von Altbauten oder denkmalgeschützten Immobilien erleben immer wieder, dass keine maßstabsgerechten Pläne über ihr Haus vorhanden sind. Dabei sind die Originalunterlagen elementar wichtig, um Sanierungen oder Umbauten vornehmen zu können, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. aktuell mit. Insbesondere bei Denkmälern sollte in dieser Situation ein sogenanntes verformungsgerechtes Aufmaß bestellt werden, das das Haus in seinem Ist-Zustand dokumentiert. Diese neuen Pläne können von den ursprünglichen abweichen, doch halten sie die wichtigsten statischen und konstruktiven Verhältnisse fest. Bauplaner und Handwerker erhalten somit eine wichtige Basis für ihre Arbeiten. Eine moderne, jedoch recht teure Alternative ist die Laserscan-Methode, bei der einzelne Räume aufgenommen und in dreidimensionale Bilder umgesetzt werden. Ein Nachteil hierbei: Wichtige Informationen wie der Verlauf alter Leitungen in den Wänden wird nicht dokumentiert. Die Branchenexperten empfehlen vor diesem Hintergrund, sich mehrere Angebote einzuholen und auch die Nebenkosten zu vergleichen. © Fotolia.de / roxcon

  • Rund 52.000 Solarstromspeicher sind bis Ende 2016 in Deutschland installiert worden. Damit kamen im vergangenen Jahr etwa 20.000 Speicher hinzu. Dies teilte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) mit Bezug auf eine neue Markterhebung aktuell mit. Bis 2018 wird zudem eine Verdopplung der Speicherzahl erwartet. Der entscheidende Vorteil der Heimspeicher: Verbraucher können größere Mengen des selbst erzeugten Stroms auch selbst nutzen. Laut dem Branchenverband gelten sie deshalb bereits heute als wesentlicher Baustein der Energiewende und als Stabilisatoren für das Stromnetz, da sie den weiteren Ausbau vermeiden und die Aufnahmefähigkeit der lokalen Netze erhöhen. Vor diesem Hintergrund rechnet der Branchenverband mit einer erhöhten Nachfrage innerhalb der nächsten zwei Jahre. Begünstigt wird diese Entwicklung noch durch die fallenden Preise für die Speicherbatterien. Allein in den vergangenen drei Jahren sind die Preise für Heimspeicher um 40 Prozent gesunken. Weitere Informationen rund um das Thema Stromspeicher erhalten Verbraucher unter www.die-sonne-speichern.de. © Fotolia.de / zstock

  • In einem aktuellen Urteil entschied das Amtsgericht Neukölln, dass Mieter den Austausch eines Elektroherdes gegen einen modernen Herd mit Ceranplatten dulden müssen, da es sich hierbei um eine Modernisierungsmaßnahme zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswertes der Mietwohnung handelt (AZ 10 C 391/16). Im vorliegenden Fall stritten sich Mieterin und Vermieterin über den Austausch eines Herdes in der betreffenden Mietwohnung. Die Mieterin befürchtete eine anschließende Mieterhöhung, obwohl die Vermieterin ausdrücklich auf eine Modernisierungsmieterhöhung nach §559 BGB verzichtet hatte. Das Gericht entschied nun aktuell zu Gunsten der Vermieterin. Da ein Herd mit Cerankochfeld allgemein als hochwertiger gegenüber einem Plattenherd gewertet wird, ist der Austausch eine übliche Modernisierungsmaßnahme, die geduldet werden muss. © Fotolia.de / hywards

  • Noch bis zum 31. März 2017 können Vermieter einen Grundsteuererlass von bis zu 50 Prozent für Mietausfälle in 2016 beantragen, die sie nicht selbst verschuldet haben. Für denkmalgeschützte Gebäude und andere Immobilien des öffentlichen Interesses wird sogar ein vollständiger Erlass gewährt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Mietausfälle auf Leerstand, allgemeinen Mietpreisverfall, struktuelle Nichtvermietbarkeit oder auch besondere Ereignisse wie Brand oder Hochwasser zurückzuführen sind. In jedem Fall müssen Vermieter ernsthafte Bemühungen nachweisen, die betreffende Immobilie beispielsweise in Form von Anzeigen beworben zu haben. Noch bis Ende März können Eigentümer von ihrem Recht Gebrauch machen und Anträge auf Grundsteuererlass rückwirkend für 2016 bei den zuständigen Steuerämtern bzw. Finanzämtern einreichen. © Fotolia.de / KlausWagenhaeuser

  • Familien zieht es wieder raus aus der Stadt, zurück auf's Land. Das ist das Fazit einer umfassenden Bevölkerungsstudie der Landesbausparkassen. Während in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen in die Großstädte gezogen sind, sehen die Branchenexperten seit 2014 erste Anzeichen für einen Rückwärtstrend. Die Gründe für die Abwanderung ins Umland sind zum einen die gestiegenen Miet- und Immobilienpreise in den Städten, aber auch der Wunsch nach "Entschleunigung" sowie die Nähe zu Familie und Freunden, wie die Universität Bamberg in einer aktuellen Umfrage festgestellt hat. Ein weiterer Trend: In Deutschland gibt es laut Statistischem Bundesamt immer mehr kleinere Haushalte. Etwa 43,2 Millionen Ein- oder Zwei-Personenhaushalte wird es den Schätzungen zufolge bis 2035 geben. 40,8 Millionen Haushalte verzeichnete das Bundesamt dagegen in 2015. © photoDune.net / dolgachov

  • Was ein Stromausfall für Haushalte bedeutet, können sich in Zeiten einer verlässlichen Versorgung nur die wenigsten Eigentümer vorstellen. Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass es beispielsweise durch Stürme oder Hochwasser durchaus zu solch einer Versorgungslücke kommen kann. Auch Smart Homes stehen durch die Vernetzung aller Systeme einem höheren Risiko eines Stromausfalls gegenüber. Angriffe auf die Stromnetze sind ebenfalls ein Szenario, das Sicherheitsexperten heute für möglich halten. Vor diesem Hintergrund sollten Bauherren im Optimalfall bereits beim Neubau die Installation eines Kaminofens mit einplanen, empfiehlt aktuell der Verband Privater Bauherren e.V. Denn dieser bleibt im Falle eines Systemausfalls die einzige Heizmöglichkeit. Kann dieser aus Kostengründen zunächst nicht berücksichtigt werden, sollten Bauherren zumindest einen Kaminzug sowie den Standort des Kamins mit einkalkulieren. © Fotolia.de / roxcon

  • Die Zahl der Solarwärmeanlagen ist deutschlandweit um rund 100.000 Installationen gestiegen. Dies teilen der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) aktuell mit. Somit verzeichneten die Verbände insgesamt 2,2 Millionen Solaranlagen bundesweit. Mit den aktuellen Absatzzahlen zeigt sich BSW-Solar zwar zufrieden, doch das Sanierungstempo ist sei nach wie vor ausbaufähig. Aufgrund von niedrigen Öl- und Gaspreisen sei der Sanierungsdruck 2016 noch relativ gering geblieben, doch ziehen die Preise nun aktuell wieder an, so BSW-Solar weiter. Darüber hinaus erhalten Energiesanierer aktuell so hohe Zuschüsse wie nie zuvor. Rund 3.600 Euro stellt der Bund in der Regel für die Heizungsmoderinisierung bereit. Niedrige Zinsen für Finanzierungskredite sind zudem ein weiterer Anreiz für Eigentümer. © Fotolia.de / zstock

  • Das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen entschied in einem aktuellen Urteil, dass Kosten für eine Baumfällung nicht über die Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden können (AZ 5 C 449/16). Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin die Kosten für die Fällung eines Baumes als umlagefähige Kosten der Gartenpflege angesetzt. Der Gesamtbetrag von 2.200 Euro wurde somit über die Betriebskosten anteilig auf die Mieter verteilt. Die Mieter akzeptierten dies nicht, sondern sahen die Kosten als nicht umlagefähige Instandhaltungskosten an. Das Gericht stimmte nun aktuell der Klage auf Rückzahlung zu. Das Fällen eines morschen oder kranken Baumes fällt in die Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers und kann nicht auf die Mieter umgelegt werden. © Fotolia.de / hywards

  • Im Bereich der Finanzierungsberatung von Bauprojekten hat Stiftung Warentest aktuell große Qualitätsunterschiede festgestellt. In einem Praxistest haben die Tester 21 Banken und Kreditvermittler anhand eines unkomplizierten Finanzierungsfalls untersucht. Die Bilanz ist ernüchternd: Lediglich fünf von 21 Beratern konnten mit durchdachten Finanzierungskonzepten, niedrigen Zinsen und übersichtlichen Informationen überzeugen. Zwei getestete Banken erhielten sogar die Note Mangelhaft. Die meisten der 143 Beratungsgespräche wurden lediglich mit den Noten befriedigend und ausreichend versehen. Wer einen Baukredit braucht, kann sich gut vorbereiten und Schwächen bei der Bank­beratung ausgleichen. Die aktuelle Finanztest-Ausgabe zeigt, was Bauherren und Immobilienkäufer selbst dazu beitragen können. Der ausführ­liche Test erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter www.test.de/baufi-beratung abruf­bar. © photoDune.net / Slphotography2014

  • Hauseigentümer und Mieter müssen sich laut der Initiative für aktiven Einbruchsschutz "Nicht bei mir" mehr für die eigene Sicherheit engagieren. Bereits seit einiger Zeit empfehlen die Experten unter anderem den Einsatz von moderner Haustechnik und geben Tipps für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Nun setzt auch die Bundesregierung mit einer neuen Initiative ein Zeichen gegen die steigende Einbruchsrate. Demnach soll die Mindeststrafe für Einbrecher als Abschreckung hochgesetzt werden. Auch die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus und Grund begrüßt die Gesetzesinititative, fordert jedoch gleichzeitig eine Erhöhung der Polizeitpräsenz, um das Sicherheitsgefühl der Bürger wieder herzustellen und Einbrecher zusätzlich abzuschrecken. Auch eine Fortführung der bestehenden Förderung von kostenlosen Beratungsangeboten der Polizei hält Haus und Grund für wichtig. © Fotolia.de / peshkova