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  • In Zeiten von zunehmenden Einbrüchen und Unwettern können Hausbesitzer von einer gut ausgewählten Hausratsversicherung profitieren. In ihrer aktuellen Finanztest-Ausgabe hat Stiftung Warentest 108 Hausratstarife von insgesamt 52 Versicherern untersucht und die besten Angebote herausgefiltert. Ein prägnantes Ergebnis der Untersuchung: In Großstädten wie Köln oder München mit hohem Einbruchsrisiko variieren die Tarife erheblich. Fast fünfmal so viel wird von unterschiedlichen Anbietern für eine Beispielswohnung in München verlangt. Wer vergleicht, kann laut Auswertung bis zu 100 Euro durch einen Wechsel sparen. Auch den Unwetterfaktor hat Stiftung Warentest erstmals mit einberechnet. Was viele Hausbesitzer nicht wissen: Standardmäßig werden nur Leitungswasserschäden von den Versicherern gedeckt. Geht es um Überschwemmungen und andere Naturgefahren, muss ein Elementarschutz abgeschlossen worden sein. Je nach Wohnlage empfiehlt es sich, den Tarif an die individuelle Lebenssituation anzupassen. Unter www.test.de bietet Stiftung Warentest kostenpflichtig eine individuelle Analyse an, um für den eigenen Wohnort und Bedarf einen günstigen Tarif zu finden. © Fotolia.de / peshkova

  • Trotz dass der Bund den Ländern hohe Zuschüsse für den sozialen Wohnungsbau bereitstellt, werden die Fördermaßnahmen zu wenig genutzt. Dabei müssten insbesondere in Ballungszentren dringend Wohnungen gebaut werden, um die Wohnungsknappheit in den kommenden Jahren zu verringern. Laut Medienberichten wurde jedoch in den vergangenen zehn Jahren in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und dem Saarland keine entsprechene Bebauung realisiert. Die seit 2006 für den Wohnungsbau verantwortlichen Länder erhielten dabei zwischen 2007 und 2015 rund 4,7 Milliarden Euro Subventionen, die für den Bau von Sozialwohnungen oder zumindest Modernisierungsmaßnahmen eingesetzt werden sollten. Nach dem Studienergebnis plant der Bund, den sozialen Wohnungsbau in Zukunft wieder gemeinsam umzusetzen, um sicherzustellen, dass dringend benötigte Wohnungen auch realisiert werden. © Fotolia.de / roxcon

  • Staatliche Förderungen beim Hausbau sollen Investitionen in das neue Eigenheim attraktiver machen. Grundsätzlich sind Zuschüsse und Zinsvergünstigungen auch eine willkommene Finanzspritze zum Bauprojekt, doch sind damit auch immer bestimmte Auflagen verbunden, weiß der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB). Wer die Förderungen nämlich in Anspruch nehmen will, muss die gesetzlichen Anforderungen wie beispielsweise zur Energieeffizienz erfüllen. Oft bedeutet dies aber, dass der Bauherr Standards erfüllen muss, die über die vorgeschriebene Mindestauflage hinausgehen. Und diese verbesserten Maßnahmen, sei es eine hochwertige Hausdämmung oder Heizanlage, kosten meist mehr als der preisgünstigere Normalstandard. Ob diese Mehrkosten die staatlichen Förderungen aufwiegen, sollten sich Bauherren laut VPB genau ausrechnen und die baulichen Standards ihrer individuellen Lebenssituation anpassen. © Fotolia.de / Creativ Studio Heinemann

  • Immer mehr Menschen entscheiden sich für das benzinlose Fahren und steigen auf Elektromobilität um. Doch noch immer treffen Wohnungseigentümer, die eine Ladestation an ihrem Stellplatz installieren wollen, auf rechtliche Hürden. Eine neue Gesetzesinitiative im Bundesrat soll diese Hürden beseitigen und die Anbringung von Elektro-Ladestationen einfacher machen. Aktuell wird die Installation einer Ladestation oft noch als bauliche Veränderung eingestuft, zu der alle Wohnungseigentümer zustimmen müssen. Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Zustimmung aller Eigentümer nicht erforderlich ist, die nicht unmittelbar betroffen sind. Auch im Mietrecht soll der Einbau der Ladestationen privilegiert werden, so dass Mieter den Einbau verlangen können, wenn sie ein berechtigtes Interesse daran haben. Darüber hinaus planen die Initiatoren, Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum zu vereinfachen, die einen behinderten- und altersgerechten Zugang zu den Wohnungen ermöglichen. Am 23.09.2016 stimmt der Bundesrat über die neue Regelung ab. © Fotolia.de / ponsulak

  • In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass Vermieter nicht die Kaution dazu nutzen dürfen, ältere Forderungen zu begleichen, wenn sich diese sich auf wiederkehrende Leistungen wie beispielsweise Betriebskosten beziehen. Im vorliegenden Fall hatte die Mieterin die Freigabe ihrer Kaution verlangt. Zu Beginn des Mietvertrages richtete die Mieterin ein Kautionssparbuch über 700 Euro ein und stellte dieses als Mietsicherheit bereit. Als sich die Mieterin weigerte, Betriebskostennachforderungen aus dem Zeitraum 2006 bis 2009 zu zahlen, weigerte sich die Vermieterin, das Sparbuch freizugeben. Der Bundesgerichtshof entschied nun, dass die Kaution nicht für derartige Nachforderungen verwendet werden darf. Zwar kann die Mietkaution grundsätzlich für offene Posten verwendet werden, jedoch gilt dies nicht für Zinsansprüche oder andere wiederkehrende Leistungen. © Fotolia.de / hywards

  • Schimmel in der Wohnung bedeutet nicht nur kostspielige Sanierungsarbeiten, sondern oftmals auch unschöne Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter. Denn die Schuldfrage bei Schimmelbefall ist meist nur schwer zu klären. Ob Baumängel oder falsches Wohnverhalten kann am Ende nur ein Gutachten klären, wenn sich beide Parteien uneinig sind. Einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts Duisburg-Hamborn (AZ 7 C 274/13) zufolge müssen Mieter auch noch nach Auszug für die Kosten der Schimmelentfernung bezahlen. Der Befall war erst nach Abgabetermin entdeckt worden und musste vom Fachbetrieb für rund 4.400 Euro entfernt werden. Der Eigentümer forderte Schadensersatz und bekam recht. Das Gutachten stellte fest, dass der Schaden während der Mietzeit entstanden sein musste und durch unzureichendes Lüften verursacht worden ist. Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollten Mieter demnach täglich lüften und feuchte Stellen unmittelbar ihrem Vermieter melden, um größere Schäden zu vermeiden. © Fotolia.de / diego1012

  • Einer aktuellen Studie des Deutschen Mieterbundes (dmb) zufolge liegen die Mietangebote in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt im Schnitt um 30 bis 50 Prozent über der Obergrenze der Mietpreisbremse. Demnach werden die Regelungen von vielen Vermietern und Wohnungsunternehmen ignoriert oder anderweitig umgangen. Laut den Branchenexperten ist nämlich die Bereitstellung von möblierten Wohnungen mittlerweile ein gängiges Mittel, um durch den Möblierungszuschlag am Ende doch auf eine höhere Monatsmiete zu kommen. Denn wer möblierte Wohnungen vermietet, darf einen entsprechenden Zuschlag verlangen, dessen Höhe nicht pauschal festgelegt ist. Kritik an dem Vorwurf kommt dagegen vom Spitzenverband der Wohnungswirtschaft (GdW), der die Mietpreisbremse generell für sinnlos hält und diese abschaffen will. Laut GdW ist die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum das einzige nachhaltige Mittel, um Mieter wirklich vor überteuerten Wohnungsmieten zu schützen. © Fotolia.de / bluedesign®

  • Wer handwerkliches Geschick mitbringt, kann beim Hausbau durch Eigenleistung einige Kosten sparen und vieles selbst erledigen. Doch gibt es laut Verband Privater Bauherren e.V. Bereiche, die Bauherren in jedem Fall handwerklichen Betrieben überlassen sollten. Das Legen oder der Austausch von Leitungen und Steckern sowie andere Elektroarbeiten sollte man beispielsweise in die Hände von Profis legen. Denn abgesehen von dem eigenen Unfallrisiko dürfen elektrische Anlagen, die an das öffentliche Stromnetz eingebaut sind, nur von Firmen installiert werden, die beim Versorgungsunternehmen gelistet sind. In der Praxis heißt das, dass nahezu alle privaten Wohnhäuser für Laien tabu sind. Instandhaltungsarbeiten an Anlageteilen dürfen dagegen auch von nicht gelisteten Elektrikern vorgenommen werden. Wer sichergehen möchte, sollte den Bauexperten zufolge gleich ein vom Versorger genehmigtes Unternehmen beauftragen. Mit einer guten Elektroplanung können Bauherren jedoch trotzdem Zeit und Geld sparen, da das Unternehmen dann genaue Vorgaben hat, wo welche Anschlüsse eingebaut werden müssen. © PhotoDune.net / Vasabii

  • Energieeffiziente Gebäudesanierung liegt weiterhin im Trend. Dabei ist der Austausch der alten Heizanlage die beliebteste Maßnahme der Deutschen. Das hat eine aktuelle Auswertung der Förderstatistik der KfW-Bank durch die Deutsche Energie-Agentur (dena) ergeben. Die Optimierung bestehender Heizungen liegt ebenfalls ganz oben in der Sanierungsrangliste. Insgesamt verzeichnete die KfW im Jahr 2015 rund 63.000 umgesetzte Förderanträge bei der Umstellung auf moderne Heizanlagen. Darüber hinaus wurde 3.200 Mal die Optimierung der Heizanlage gefördert. Laut den Energieexperten entscheidet sich damit jeder zweite Hausbesitzer für Maßnahmen an seiner Heizung. Ein Beispiel für die effiziente Senkung des Energieverbrauchs ist der Umstieg auf eine neue Erdgas-Brennwertheizung. Laut der Initiative Zukunft Erdgas e.V. kann der Verbrauch eines Hauses um nahezu ein Drittel gesenkt werden, wenn in eine moderne Erdgasheizung investiert wird. In Kombination mit Solarthermie kann sogar noch mehr eingespart werden. © PhotoDune.net / kalozzolak

  • Das Amtsgericht Saarbrücken entschied in einem aktuellen Urteil, dass keine Vertragsverletzung vorliegt, wenn der Mieter ankündigt, eine Eigenbedarfsanmeldung nicht akzeptieren zu wollen (AZ 3 C 498/15). Dies gilt auch, wenn er dies vor Kaufinteressenten kundtut. Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin angekündigt, ihre Mietwohnung zu verkaufen und führte mit potenziellen Käufern Wohnungsbesichtigungen durch. Die Mieterin akzeptierte dies jedoch nicht und kündigte den Interessenten gegenüber an, eventuell der Eigenbedarfsanmeldung zu widersprechen. Die Vermieterin mahnte die Mieterin ab und kündigte schließlich den Vertrag zunächst ordentlich, dann fristlos. Das Amtsgericht entschied jedoch nun aktuell zugunsten der Mieterin und erklärte die Kündigungen für unwirksam. Ein Mieter darf sich grundsätzlich gegen eine Eigenbedarfsankündigung zur Wehr setzen – dieser Zustand an sich stellt laut Gericht keine Vertragsverletzung dar. © Fotolia.de / hywards

  • Wie das Beratungsunternehmen „Analyse und Konzepte“ aktuell festgestellt hat, ist Mietern ein kompetenter Umgang mit ihren Anliegen am wichtigsten. Insgesamt haben die Marktbeobachter 1000 Mieter nach ihren Prioritäten im Umgang mit ihrem Vermieter befragt. Nach dem Beschwerdemanagement spielen der Umfrage zufolge „Höflichkeit“ und „Freundlichkeit“ sowie die Verbindlichkeit von Zusagen und eine fristgerechte Termineinhaltung eine wichtige Rolle in der Mieter-Vermieter-Beziehung. Insgesamt sind 91 Prozent mit den Leistungen ihres Vermieters zufrieden, nur einer von 100 Befragten gab an, mit den Services seines Vermieters unzufrieden zu sein. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Nur 12 Prozent der Mieter planen in naher Zukunft einen Umzug. 36 Prozent der Teilnehmer gaben an, „bestimmt wieder“ bei ihrem Vermieter zu mieten. Darüber hinaus waren keine Unterschiede zwischen privaten Einzelvermietern, städtischen und kommunalen Wohnungsunternehmen, Genossenschaften, privaten Wohnungsunternehmen oder Verwaltungsgesellschaften erkennbar. © Fotolia.de / Andy Dean Photography

  • Einer aktuellen Studie der Britischen Großbank HSCB zufolge kann die neu geregelte EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie den Preisanstieg und auch die Nachfrage eindämmen. Neben den Studienautoren sind ebenfalls führende Branchenverbände der Meinung, dass die strenge Interpretation der Richtlinie von Seiten der Bundesregierung zu verschärften Kreditkonditionen führen und somit den Nachfragemarkt beeinflussen kann. Laut Studie haben Kreditinstitute mit Inkrafttreten der neuen Richtlinie seit Ende März einen Rückgang der Darlehenszusagen für Immobilien von 10 bis 20 Prozent gemeldet. Spätestens bis 2017 wird dies laut Analyse Auswirkungen auf die Preise für Wohnimmobilien haben. Sogar eine Kettenreaktion auf die Baubranche schließen die Finanzexperten nicht aus. Bereits Ende August hatte der Immobilienverband IVD die Bundesregierung aufgefordert, bei der Umsetzung der EU-Richtlinie auf nationales Recht nachzubessern. Kritiker sehen in der aktuellen Gesetzgebung eine Altersdiskriminierung, weil aufgrund der verschärften Kreditkonditionen Menschen über 60 Jahren kein Darlehen mehr bekommen könnten. © PhotoDune.net / fantazista

  • Alle zwei Jahre führt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger die Feuerstättenschau durch und prüft, ob ein ausreichender Brandschutz vorhanden ist. Eventuell anfallende Prüfungs- und Reinigungsarbeiten müssen dem Bescheid entsprechend vom Hauseigentümer beauftragt werden. Zwar können Eigentümer seit 2013 ihren Schornsteinfeger frei wählen, allerdings muss dem Bezirksschornsteinfeger nach wie vor nachgewiesen werden, dass die angefallenden Arbeiten fristgerecht erledigt worden sind. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Verband Privater Bauherren, den Feuerstättenbescheid regelmäßig zu prüfen und erforderliche Maßnahmen in die Wege zu leiten. Auch Hauskäufer von Gebrauchtimmobilien sollten bei der Aushändigung der Vertragsunterlagen darauf achten, ebenfalls den Feuerstättenbescheid zu erhalten. Denn ab dem Zeitpunkt des Eigentümerwechsels liegt die Pflicht für einen ausreichenden Brandschutz bei den neuen Besitzern. © Fotolia.de / wladi

  • Die Nutzung von Solaranlagen in der privaten Wärmeversorgung lohnt sich. Laut aktuellen Informationen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW Solar) bestätigt das 2015 eingeführte Energieeffizienzlabel hohe Einspareffekte bei den Heizkosten, wenn Sonnenenergie die Heizleistung unterstützt. Seit September vergangenen Jahres klassifiziert das Label fast alle Wärmeerzeuger für Raumheizung und Warmwasserbereitung, um Verbraucher bei der Suche nach einer energieeffizienten Heiz- oder Warmwasserlösung zu unterstützen. Wärmeerzeuger wie Gas-, Ölbrennwertkessel oder Wärmepumpe werden dabei nach ihrer Effizienz beurteilt. Durch die Installation einer modernen Solaranlage in das bestehende Heizsystem wird automatisch die Kategorie A+ oder besser erreicht. Zudem kann sich die Effizienzklasse für die Warmwasserbereitung durch die Solaranlage bereits bis zur höchsten Kategorie A+++ erhöhen. Eine sonnige Heizung ist also immer im Plus, so lautet das Fazit von BSW Solar. Nach wie vor fördert der Staat das Heizen mit der Sonne und gewährt Eigentümern bei der Einbindung solarthermischer Anlagen zur Heizungsunterstützung je nach Größe einen Zuschuss von mindestens 2.000 bis 5.600 Euro. Weitere Informationen sind unter www.sonnigeheizung.de erhältlich. © Fotolia.de / zstock

  • Ist ein Grundstück von der Straße aus mit einem Kraftfahrzeug erreichbar, kommt die Einräumung des Notwegerechts über ein Nachbargrundstück nicht in Betracht. Dies gilt auch, wenn die Anfahrt über das angrenzende Grundstück einfacher wäre. So lautet die aktuelle Entschiedung des Bundesgerichtshofes (AZ V ZR 116/15). Im vorliegenden Fall hatten zwei Eigentümer von ihrem Nachbarn gerichtlich die Einräumung des Notwegerechts gefordert. Das Wohnhaus der Kläger liegt acht Meter oberhalb der Straße und ist über eine Treppe zugänglich, die an eine öffentliche Straße grenzt. Das Nachbargrundstück verfügt dagegen über eine direkte Zufahrt zur Straße, die bereits seit 1979 von den Eigentümern mitgenutzt wird. Nach Unstimmigkeiten untersagte der Nachbar die Nutzung seiner Zufahrt. Die Klage der Eigentümer auf die Einräumung eines Notwegerechts wies der Bundesgerichtshof jedoch ab. Es besteht laut Gericht keine Notwendigkeit, die Zufahrt zu nutzen. © Fotolia.de / hywards

  • Trotz sommerlicher Temperaturen sollten Eigentümer frühzeitig an einen Heizungscheck denken. Denn ist die Heizsaison erst einmal angelaufen, bedeuten notwendige Arbeiten mit eventuellem Ausfall der Heizleistung unangenehmes Frieren. Laut Experten ist der Sommer daher ideal, um vorzusorgen und Reparaturen vornehmen zu lassen. Muss die Heizung zusätzlich gewartet werden, empfiehlt es sich, den Check gemeinsam mit der Wartung vornehmen zu lassen, um Kosten zu sparen. Einer Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft zufolge liegt das Durchschnittsalter von Heizungen in Deutschland bei 16,6 Jahren. Diese weisen somit ein beträchtliches Einsparpotenzial auf. Doch noch immer entfallen rund zwei Drittel der Energiekosten auf das Heizen. Für den hydraulischen Abgleich und den Einbau neuer Heizungspumpen stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit dem 1. August 2016 sogar eine eigene Förderung bereit. Hauseigentümern werden hierbei 30 Prozent der Ausgaben erstattet. Weitere Informationen sind unter www.bafa.de erhältlich. © PhotoDune.net / kalozzolak

  • Die Preise für Eigentumswohnungen sind 2016 stark angestiegen. Dies zeigt der F+B-Wohn-Index, der jährlich die Preisentwicklung von Wohneigentum mit den Trends von Wohnungsmieten und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern vergleicht. Demnach sind Eigentumswohnungen durchschnittlich vom ersten zum zweiten Quartal 2016 um drei Prozent teurer geworden. Im Vergleich zu 2015 lag die Preissteigerung bei 6,3 Prozent. Bei den Bestandsmieten verzeichneten die Analysten dagegen ein moderates Wachstum. Vom ersten zum zweiten Quartal 2016 wurden 0,1 Prozent Mieterhöhungen festgestellt. Auch bei Neuvertragsmieten liegen alle Top-Metropolen wie Berlin, Frankfurt oder München unter Bundesdurchschnitt. Der F+B-Datenanalyse zufolge hatte von 494 Städten und Gemeinden lediglich das hessische Lampertheim mit 31.491 Einwohnern mehr als Prozent Mietsteigerung zwischen den jeweils zweiten Quartalen 2016 und 2015 verzeichnet. © Fotolia.de / KlausWagenhaeuser

  • Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist hoch. Laut Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) wünschen sich viele Menschen zwar die eigenen vier Wände, bevorzugen jedoch das scheinbar sorglose Wohnen auf der Etage. Zwar bringt ein freistehendes Einfamilienhaus durchaus mehr Pflichten und Kosten mit sich, doch auch Wohnungsbesitzer sind gemeinschaftlich für die ganze Immobilie verantwortlich. Vor diesem Hintergrund sollten Kaufinteressenten frühzeitig ihr Investment prüfen und beispielsweise bei Neubauprojekten stets den Überblick behalten. Laut VPB fällt es Eigentümern besonders in Großanlagen schwer, die Kontrolle zu behalten. Denn die Eigentümergemeinschaft hat sich oftmals zum Zeitpunkt des Neubaus noch nicht gegründet. Gemeinsame Wünsche und Forderungen können demnach gegenüber Bauträgern nicht vermittelt werden. In einem aktuellen Leitfaden hat der VPB die wichtigsten Aspekte rund um das Wohnungseigentum zusammengefasst, stellt Checklisten bereit, erläutert zahleiche Begriffe und beantwortet häufig gestellte Fragen. Weitere Informationen sind unter www.vpb.de erhältlich. © PhotoDune.net / podsolnukh

  • Mit den aktuellen Methoden und Aspekten der Sanierung von Denkmalimmobilien beschäftigt sich die neue Ausgabe des Jahresmagazins „Denkmalsanierung“. Die Zeitschrift informiert Investoren, Eigennutzer und das Fachpublikum über Steuer- und Finanzfragen sowie alle relevanten Neuerungen aus der Branche. Wer eine denkmalgeschützte Immobilie erworben hat, kennt die umfangreichen Regeln, die es bei der Sanierung oder Restaurierung zu beachten gibt. So stellt beispielsweise die Dämmung oder auch die Schädlingsbekämpfung von Denkmalobjekten Bauherr und Handwerksunternehmen vor große Herausforderungen. Das Fachmagazin bietet vor diesem Hintergrund Informationen rund um die Sanierung, einen Einblick in aktuelle Fördermöglichkeiten sowie die steuerlichen Vorteile für Kapitalanleger und Eigentümer. Auch die Bereiche „Smart Home“, alternative Energien oder das Thema altersgerechtes Wohnen werden in der aktuellen Ausgabe behandelt. Hilfreich für Hausbesitzer sind ebenfalls zahlreiche Adressen von Architekten, Restauratoren und Lieferanten historischer Bauelemente, die Erfahrung mit der Sanierung von Denkmalobjekten haben. Die 112 Seiten umfassende Magazin „Denkmalsanierung 2016/2017“ kostet EUR 8,40. Es ist im Zeitschriftenhandel erhältlich. Auch über den Buchhandel kann das Magazin bezogen werden; ISBN 978-3-944549-11-8. © Fotolia.de / ANDREASSCHULZE

  • In einem aktuellen Urteil entschied das Amtsgericht Berlin-Neukölln, dass die Stilllegung eines Müllschluckers keine Modernisierungsmaßnahme darstellt. Für eine Mieterhöhung ist demnach keine juristische Grundlage gegeben. Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin die Schließung eines Müllschluckers als Modernisierungsmaßnahme angekündigt und ersatzweise eine Recyclingsammelstelle eingerichtet. Die anschließende Mieterhöhung um 4,70 Euro pro Monat akzeptierte die Mieterin jedoch nicht und zog vor Gericht. Das Gericht gab nun aktuell der Mieterin recht. Bei der Schließung des Müllschluckers handele es sich nicht um eine Maßnahme zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswerts der Mietsache oder zur dauerhaften Verbesserung der Wohnverhältnisse. © Fotolia.de / hywards