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  • Wird hohe Leistung innerhalb kurzer Zeit abverlangt, erfordert dies einen hohen Energieverbrauch. Dies gilt auch für Haushaltsgeräte wie Spül- oder Waschmaschinen. Kurzzeitprogramme sind im Alltag praktisch, wenn es schnell gehen soll oder mehrere Waschgänge erforderlich sind. Doch mit langen Laufzeiten und niedrigeren Temperaturen können laut Energieexperten der Initiative HAUSGERÄTE+ dieselben Ergebnisse erzielt und gleichzeitig Energie eingespart werden. Hinzu kommt, dass Kurzzeitprogramme für stark verschmutzte Wäsche oder Geschirr oftmals ungeeignet sind. Moderne Technologien bieten zudem die Möglichkeit, im Voraus zu planen und Programme bis zu 24 Stunden voreinzustellen. Laut Initiative sind die effizienten Eco-Programme die sparsamsten Alternativen. Diese brauchen aber auch ihre Zeit – oft bis zu drei Stunden. © PhotoDune.net / R_Tavani

  • In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass Vermieter das Recht haben, die Kosten für Abfallbeseitigung anhand des verursachten und erfassten Restmülls abzurechnen. Auch wenn dies bedeutet, dass einzelne Mietparteien tatsächlich weniger Müll entsorgen (AZ VIII ZR 78/15). Im vorliegenden Fall hatten Mieter die Umlage für die Müllbeseitigung nicht akzeptiert. Seit 2008 hatte die Vermieterin die Kosten nach vorheriger Ankündigung zu 30 Prozent nach Wohnfläche und den Rest nach erfasstem Volumen umgerechnet. Da das von der Gemeinde festgesetzte Mindestvolumen nicht erreicht wurde, berücksichtigte die Vermieterin diese Mindestmenge auch in der Kostenverteilung. Die Mieter waren jedoch der Ansicht, dass nur die tatsächlich erfasste Menge abgerechnet werden darf. Der Bundesgerichtshof stimmte der Vermieterin zu. Die Berücksichtigung einer Mindestmenge bei der Verursachung von Restmüll ist nach § 556a Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 1 BGB zulässig. © Fotolia.de / hywards

  • Wie der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum e.V. (WiE) aktuell mitteilt, können gelegentliche Fahrten zur Mietwohnung steuerlich geltend gemacht werden. Auch bei bereits eingereichten Steuererklärungen kann dies noch berücksichtigt werden. Ob Besichtigungstermine, Reparaturmaßnahmen oder Ablesen des Zählerstandes - pro gefahrenen Kilometer können 0,30 Euro abgesetzt werden, wenn die Fahrt in Zusammenhang mit der Besichtigung oder dem Erhalt der Mietwohnung steht. Hierzu empfiehlt es sich, ein Fahrtenbuch mit der Kilometeranzahl sowie die Gründe des Termins festzuhalten und Quittungen aufzuheben. Allerdings gilt die Regelung nur für bestehende Mietwohnungen. Fahrten zu Neubauobjekten werden danach zu den Anschaffungskosten gerechnet und können laut Verband zu den jährlichen Abschreibungsbeträgen gezählt werden. © PhotoDune.net / fantazista

  • Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat neue Zahlen zum Wohnungsbau in Deutschland veröffentlicht. Demnach wurden 2015 insgesamt 247.000 neue Wohnungen gebaut. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 2.400 mehr Fertigstellungen, was rund einem Prozentpunkt entspricht. In Mehrfamilienhäusern wurden 4.100 Neubauten fertiggestellt. Bestehende Gebäude kommen mit 27.525 zudem auf einem Zuwachs von 10 Prozent im Vorjahresvergleich. Kritik kommt jedoch vom Spitzenverband GdW. Die Zahl der Wohnungsneubauten liege laut Verband rund 20.000 Einheiten unter den vom Bundesbauministerium erwarteten Fertigstellungen für 2015. Der Neubaubedarf von insgesamt 400.000 Wohnungen pro Jahr sei demnach ein kaum zu erreichendes Ziel. © PhotoDune.net / copperpipe

  • Zu Beginn eines Bauprojekts gibt es viel zu beachten. Bauherren sind zu diesem Zeitpunkt besonders bedacht, alle Handwerksarbeiten korrekt zu dokumentieren und Mängel zu vermeiden. Dabei werden laut aktuellen Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. oftmals kleine Details übersehen, die später überaus hilfreich sein können. Die Dokumentation der Leitungen und Rohe liefert beispielsweise bei späteren Modernisierungen oder Umbauten wertvolle Informationen, wo gebohrt werden darf und wo nicht. Dies kann im späterem Bauprozess einen enormen Zeitaufwand und auch finanzielle Vorteile bedeuten. Der VPB rät deshalb Bauherren, regelmäßig die eigene Baustelle zu fotografieren und so beispielsweise den Verlauf der Elektroleitungen sowie der Wasser- und Heizungsrohre zu dokumentieren. © Fotolia.de / ANDREASSCHULZE

  • Zum zehnten Mal findet in diesem Jahr die bundesweite Aktionswoche zum Thema Erneuerbare Energien statt. Vom 17. Bis 26. Juni 2016 haben Verbraucher die Möglichkeit, sich bei Handwerksbetrieben, Energieberatern und Umweltinitiativen kostenfrei zu informieren und beraten zu lassen. Wie in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr tausende Teilnehmer erwartet, die sich in vielen Orten Deutschlands zu den Themen Solarstrom, Speicher, Solarwärme und Holzpellets informieren. Zahlreiche Vereine und Initiativen organisieren darüber hinaus verschiedene Aktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Die Woche der Sonne und Pellets ist eine gemeinsame Kampagne vom Bundesverband Solarwirtschaft und dem Deutschen Pelletinstitut. Weitere Informationen und Veranstaltungstipps finden Interessierte unter www.woche-der-sonne.de.   © PhotoDune.net / R_Tavani

  • In einem aktuellen Urteil entschied das Amtsgericht München, dass Vermieter alle 5 Jahre das Recht haben, ihre Wohnung zu besichtigen. Dies gilt sogar, wenn keine konkreten Anhaltspunkte für Schäden oder Mängel vorliegen (AZ 461 C 19626/15). Im vorliegenden Fall hatte die Vermieterin die Besichtigung ihrer Wohnung gefordert, nachdem laut Hausverwaltung unangenehme Gerüche von der Wohnung ausgegangen seien. Die Mieterin verweigerte den Zutritt und bestritt die Vorwürfe der Geruchsbelästigung. Laut Gericht gehört es jedoch zu den Nebenpflichten des Mieters, Routinekontrollen und Besichtigungen zu dulden. Zum einen, wenn die Annahme besteht, dass Schäden in der Wohnung entstanden sind – zum anderen, wenn seit der letzten Besichtigung mehr als fünf Jahre vergangen sind. © Fotolia.de / hywards

  • Wer für die Finanzierung seines Eigenheimes wenig Kapital aufweisen kann, muss mit hohen Risikozuschlägen bei den Banken rechnen. So lautet das Fazit von Stiftung Warentest in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. Insgesamt wurden für den Vergleich 64 Banken, Versicherungen und Kreditvermittler untersucht, die für die Finanzierung einer beispielhaften Eigentumswohnung zum Preis von 200.000 Euro zur Verfügung stehen. Den Testergebnissen zufolge, stehen dem Antragssteller mit einem Kredit von 80 Prozent des Kaufpreises noch gute Zinssätze zur Verfügung. Doch je höher die Finanzierungssumme von dort ansteigt, desto teurer wird der Kredit. Bei mehr als 90 Prozent Finanzierung sind die Aufschläge laut Untersuchung besonders hoch. Der ausführliche Test Eigenheimfinanzierung erscheint in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist ebenfalls unter www.test.de/bau-ohne-eigenkapital abrufbar. © PhotoDune.net / podsolnukh

  • Die Nachfrage auf dem deutschen Immobilienmarkt wird in diesem Jahr weiter zunehmen. Der aktuellen Frühjahrsumfrage der Landesbausparkassen (LBS) zufolge wird bis zum Jahresende ein Preisanstieg zwischen drei und vier Prozent erwartet. In insgesamt 925 Städten wurden im Rahmen der Umfrage die üblichen Immobilienpreise jeweils in mittleren bis guten Lagen abgefragt. Ebenso wurde die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation auf dem Neubau- und Bestandsmarkt verzeichnet. Neben dem allgemeinen Preisanstieg wurden ebenfalls deutliche regionale Unterschiede festgestellt. So sind Häuser laut Immobilienpreisspiegel München rund 10 Mal so teuer wie vergleichsweise in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Die Gründe für das hohe Interesse für Wohnimmobilien sehen Branchenexperten in den attraktiven Finanzierungsbedingungen, guten Einkommens- und Beschäftigungsentwicklungen sowie dem stetig ansteigenden Bedarf nach Wohnraum. © Fotolia.de / Gajus

  • Jeder Immobilienkauf und -verkauf wird in Deutschland über einen Notar abgewickelt. Was viele Bauherren nicht wissen: Dieser agiert als staatlicher Stellvertreter und ist zur Neutralität verpflichtet. Zu seinen Pflichten gehört die Prüfung, ob der Vertrag geltendem Recht entspricht. Zudem muss er die Dokumente 14 Tage vor Unterzeichnungstermin zur Verfügung stellen. Es ist also nicht die Aufgabe des Notars, ein Geschäft auf Fairness zu prüfen oder zu beurteilen, ob eine Partei benachteiligt wird. Viele Bauherren gehen jedoch davon aus und sehen sich nach Vertragsabschluss immer wieder mit Schwierigkeiten konfrontiert. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Verband Privater Bauherren e.V.,  Vertragsentwürfe von einem unabhängigen Bauexperten prüfen zu lassen und sich keinesfalls auf die notarielle Beurkundung als Prüfinstanz zu verlassen. © Fotolia.de / Maksym Dykha

  • Auf selbst erzeugten Solarstrom soll künftig eine neue Stromsteuer erhoben werden. Nach aktuellen Informationen des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. plant das Bundesfinanzministerium, solare Eigenstromerzeuger mit 2,05 Cent je Kilowattstunde zu belasten. Die Pläne der Bundesregierung treffen jedoch auf heftige Kritik der Branchenexperten: Mehr als 100.000 Anlagen mittelständischer Betriebe, Landwirte und genossenschaftlicher Betreiber würden laut BSW-Solar demnach betroffen sein. Zwar seien kleine Solarstromanlagen im Eigenheimbereich von der Neuregelung ausgeschlossen, doch würden Hauseigentümer, die selbst erzeugten Solarstrom nutzen oder für die Mieter-Direktversorgung einsetzen, ebenfalls zur Kasse gebeten werden. Um die selbst gesetzten Ziele für den Ausbau von Solarstromanlagen zu erreichen und den Markt weiterhin attraktiv zu halten, fordern die Experten eine sofortige Abkehr von dem Entwurf. © photodune / manfredxy

  • In einem aktuellen Urteil entschied das Berliner Verwaltungsgericht, dass eine Wohnung nicht ohne weiteres als Ferienwohnung vermietet werden darf (AZ VG 6 K 103.16). Dies teilt der Deutsche Mieterbund aktuell mit und begrüßt die Entscheidung des Gerichts. Laut Mieterbund sollte Wohnraum insbesondere in den Großstädten und Ballungsräumen als solcher erhalten bleiben und darf nicht zweckentfremdet werden. Den Mietexperten zufolge werden etwa 50.000 Wohnungen in Deutschland als Ferienwohnungen über Online-Portale angeboten. In Anbetracht der großen Wohnungsknappheit hierzulande fordert der Mieterbund daher, neben einem umfassenden Wohnungsneubau das Zweckentfremdungsverbot weiterhin konsequent durchzusetzen und so zu vermeiden, dass ganze Häuserblöcke nicht mehr als bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen. © Fotolia.de / KlausWagenhaeuser

  • Starkregen, Sturm und Unwetter stellen derzeit viele Städte und Kommunen vor große Herausforderungen. Heftige Gewitter und Hochwasser zerstören ganze Infrastrukturen und fügen zahlreichen Wohnhäusern enorme Schäden zu. Doch ist das Unwetter erst einmal vorbei, stehen Mieter und Eigentümer vor der Aufgabe, die entstandenen Schäden zu beseitigen. Oftmals kommt es hierbei zu Streitigkeiten, welche Partei für welche Maßnahmen haftet. Grundsätzlich gilt, dass Vermieter die durch Regen und Hochwasser verursachten Gebäudeschäden schnellstmöglich beseitigen müssen. Ist beispielsweise Wasser in die Kellerräume eingedrungen, müssen diese umgehend trockengelegt werden, um Folgeschäden zu vermeiden. In der Wohnung selbst müssen dagegen nur die vermieteten Gegenstände ersetzt oder repariert werden. Ist dagegen das Eigentum des Mieters beschädigt worden, liegt die Wiederbeschaffung oder Instandsetzung bei dem Mieter. © photodune / PetraD

  • Einer aktuellen Studie des Finanzdienstleistungsportals Preisvergleich.de zufolge erhöhen vier von fünf Gemeinden regelmäßig ihre Hebesätze für die Grundsteuer. Über die Nebenkostenabrechnung sind davon auch Mieter betroffen. Aus diesem Grund fordern Branchenexperten eine Reform des geltenden Steuergesetzes. Die Studie zeigt ebenfalls, dass erhebliche regionale Unterschiede bestehen: So liegt die Steuerlast bei einem Haus in Bremen aktuell bei 244 Euro im Jahr. Eine vergleichbare Immobilie in Frankfurt am Main wird dagegen mit nur 175 Euro angesetzt. In Großstädten werden darüber hinaus höhere Grundsteuern verlangt, als in kleinen Kommunen. Für die Studie wurden stichprobenartig in 71 Städten die jeweils geltenden Hebesätze aus den Jahren 2009 bis 2016 verglichen. © Fotolia.de / Creativ Studio Heinemann

  • Schlechtes Wetter kann insbesondere in den Wintermonaten zu ungewollten Baustopps führen. Doch auch wenn die Baustelle brachliegt, stellt sich die Frage nach der Absicherung des Rohbaus, der Bauteile und Geräte. Laut Verband Privater Bauherren e.V. ist der Bauunternehmer in der Pflicht, bis zur Bauabnahme durch den Bauherrn das Gebäude sowie alle damit verbundenen Leistungen und Materialien vor Wind und Wetter zu schützen. Je nach Einzelfall kann der Umfang der Sicherheitsmaßnahmen entsprechend variieren. Um unnötige Konflikte zu vermeiden, ist es ratsam, vertragliche Regelungen vorab zu treffen und eventuelle Schäden durch Eis, Schnee oder Dauerregen vom Bauunternehmer mit einkalkulieren zu lassen. © photodune / gunnar3000

  • Die KfW hat ihr Programm „Energieeffizient Bauen“ um weitere Maßnahmen aktualisiert. Neben „KfW-Effizienzhaus 55 und 40“ gilt seit Reform zusätzlich der Standard „40 Plus“. Dieser soll Immobilien fördern, die Energie erzeugen, speichern und den eigenen Energiebedarf überwiegend selbst decken können. Ein vereinfachtes Nachweisverfahren für das „Effizienzhaus 55“ Ist ebenfalls Teil des modernisierten Programms. Dafür wurde die „Effizienzhaus 70“-Förderung aufgrund der strengeren Anforderungen bei Wohnungsneubauten abgeschafft. Außerdem wurde der Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro auf 100.000 Euro verdoppelt. Bauherren, die eine 20jährige Zinsbindung bevorzugen, können diese seit Neuregelung nutzen. Zudem besteht ein Anspruch auf Baubegleitzuschuss, bei dem eine energetische Fachplanung und Baubegleitung mit 50% (maximal 4.000 Euro) gefördert wird. © photodune / R_Tavani

  • Der eigene Balkon ist für viele Mieter ein Ort der Entspannung und kreativer Entfaltung. Besonders Grünpflanzen, Blumenranken und -töpfe vermitteln das Gefühl vom eigenen kleinen Garten mitten in der Stadt. Doch aufgrund dieser individuellen Gestaltungsmöglichkeiten kommt es unter Nachbarn immer wieder zu Auseinandersetzungen. Zwar müssen kleinere Belästigungen wie herabfallende Blütenblätter generell toleriert werden, doch kann der Vermieter den Mieter bei übermäßiger Störung zu einzelnen Maßnahmen verpflichten. Solche Störungen können beispielsweise zu lang wachsende Balkonpflanzen, ungesicherte Blumenkübel oder herabtropfendes Gießwasser sein. Auch verbotene Balkonpflanzen wie Cannabis können gemeldet und sogar zu einer fristlosen Kündigung führen.   © Fotolia.de / KlausWagenhaeuser

  • Am 1. Juni 2015 wurde die Mietpreisbremse deutschlandweit in 16 ausgewählten Ländern eingeführt. Neuverträge dürfen demnach nur noch Erhöhungen von 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete beinhalten. Doch die Bilanz des neuen Gesetzes ist ernüchternd. Gleich mehrere Studien und Verbände kritisieren die neue Regelung als unwirksam und fordern deren Abschaffung. So bezeichnet der Eigentümerverband Haus und Grund die Mietpreisbremse als gescheitert. Dem Immobilienverband IVD zufolge entbehre das aktuelle Gesetz zudem jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Neueste Forderungen von Verbraucherschutzminister Heiko Maas, die Regelungen noch weiter zu verschärfen, stoßen darüber hinaus auf geschlossene Kritik der Immobilienverbände. Die Ursachen für überteuerte Mieten sehen Branchenexperten vornehmlich in der Wohnungsknappheit in Ballungsgebieten sowie zu hohen Baukosten und keineswegs in einer fehlenden Mietpreisregelung.   © Fotolia.de / Gajus

  • Nach aktuellen Informationen der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) werden 90 Prozent aller Bauvorhaben nicht wie geplant fertiggestellt. Planungsfehler, technische Aspekte oder auch juristische Fragen sind dabei oftmals die Ursachen für das Baudebakel. Mit den Planungs- und Steuerungsverfahren „Building Information Modeling“ (BIM) soll laut ARGE Bauen in Deutschland grundlegend anders werden. Bei dem Verfahren wird der Lebenszyklus eines Gebäudes digital abgebildet. Dabei entstehen dreidimensionale Simulationen, die Planung, Umsetzung, Betrieb und Erhaltung von Gebäuden dynamisch begleiten. Auf unvorhergesehene Erfordernisse oder Planungsfehler kann so schneller reagiert werden. Darüber hinaus sollen die Beteiligten eines Bauvorhabens zwar weiterhin Einzelverträge miteinander abschließen, diese aber künftig miteinander vernetzen, damit die vorgegebenen Ziele von allen Partnern umgesetzt werden können. Zwar ist die Einführung der BIM-Methode noch nicht vollständig in der Praxis angekommen, doch werden Bauherren in Zukunft zu Beginn eines Projektes ebenfalls ihre spezifischen Anforderungen und Ziele zum digitalen Bauen festlegen. © Fotolia.de / Maksym Dykha

  • Noch nie verzeichnete das Bundeskriminalamt mehr Einbrüche als heute. Allein 2015 wurden deutschlandweit 167.136 Hauseinbrüche in Häuser und Wohnungen festgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von fast 10 Prozent. Experten des Verbands Privater Bauherren e.V. raten daher zu einem mechanischen Einbruchsschutz als Grundlage für ein sicheres Wohngefühl. Gut zu wissen: Das Nachrüsten bereits bestehender Immobilien wird aktuell von der KfW gefördert. So erhalten Eigentümer beispielsweise Zuschüsse für den Einbau von einbruchhemmenden Haus- und Wohnungstüren, entsprechend gesicherten Fenstern, Gittern und Rollläden oder die Installation von Einbruchs- und Überfallmeldesystemen, Die Planung beim Neubau dagegen muss aus eigenen Mitteln finanziert werden. Jedoch ist es auch hier ratsam, einen Bauexperten zu Rate zu ziehen. Denn er kann gegebenenfalls nachverhandeln oder das Sicherheitskonzept optimieren.   © PhotoDune.net / podsolnukh