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  • Bei der Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie fordert der Immobilienverband Deutschland (IVD) die Politik auf nachzubessern. Denn die neu geschaffene Formulierung enthält laut den Branchenexperten eine erhebliche Altersdiskriminierung, bei der Menschen über 60 Jahren nicht mehr kreditwürdig sind. Die neue Regelung schreibt vor, dass der Darlehensnehmer den Kredit vertragsgemäß erfüllen muss. Kreditinstitute interpretieren diese Vorgabe so, dass die Laufzeit des Darlehens nicht länger sein darf als die statistische Lebenserwartung des Darlehensnehmers. Dabei sind die Vorschriften der EU weit weniger streng, so der IVD. Der Gesetzgeber sollte sich daher an der Originalformulierung orientieren. Auch Paare mit Kinderwunsch werden laut IVD bei der Kreditvergabe benachteiligt, da beide Einkommen auf die letzten 30 Jahre überprüft werden. Bleibt jedoch ein Elternteil nach der Geburt eines Kindes zu Hause, kann das Paar den Kredit mit nur einem Einkommen möglicherweise nicht mehr bezahlen. ©

  • Einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zufolge sind die Mieten in Deutschland seit 2010 um 10,2 Prozent gestiegen. Parallel dazu haben sich die Einkommen durchschnittlich um 11,5 Prozent erhöht. Rein rechnerisch kann sich den Analysten zufolge jeder private Haushalt in Deutschland eine Wohnung von 94 Quadratmetern leisten, wenn ein Viertel des Einkommens für die Miete verwendet wird. Desweiteren zeigt die Studie, dass sich drei Viertel der Deutschen eine teurere Wohnung leisten können als noch vor sechs Jahren. Mit 126 Quadratmetern führt der bayerische Landkreis Dingolfing-Landau die Liste der Wohnflächengrößen an. Mieter in Städten wie Stuttgart, Karlsruhe und Konstanz müssen dagegen durchschnittlich mit weniger Wohnraum vorlieb nehmen. In Ballungszentren wie Berlin wurden zudem großen Mietsteigerungen verzeichnet: Seit 2010 müssen Mieter aufgrund des rasanten Wachstums der Einwohnerzahl durchschnittlich 26 Prozent mehr für ihre Wohnungen bezahlen. © PhotoDune.net / fantazista

  • Für den Bau eines Hauses sind zahlreiche Planungen und Kalkulationen notwendig. Diese werden jedoch nach Erfahrungen des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) insbesondere bei Anbietern von Schlüsselfertig-Häusern nicht immer ordnungsgemäß übergeben – und dies kann kostenintensive Folgen mit sich bringen. Denn ist die Übergabe der Planungsunterlagen nicht vertraglich geregelt, sehen Gerichte oftmals keine rechtliche Grundlage für die nachträgliche Übergabe der Dokumente. Doch bereits vor Baubeginn benötigt der Bauherr die Planungen für eventuelle Beratungsgespräche durch Sachverständige oder die Prüfung der Bauarbeiten vor Ort. Zudem kann er anhand der Unterlagen gegenüber Dritten nachweisen, dass der Bau geltenden Vorschriften entspricht. Um Bauherren bei der Zusammenstellung der Baupläne zu helfen, hat der VPB einen Ratgeber entwickelt, der gratis unter www.vpb.de heruntergeladen werden kann. © Fotolia.de / roxcon

  • Eine aktuelle Umfrage des Stiebel Eltron Energie-Trendmonitors 2016 unter 1.000 Bürgern hat ergeben, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien im privaten Eigenheim nicht ausreichend gefördert wird. 62 Prozent der Befragten kritisierten, dass der Verzicht auf klimaschädliche Energien wie Erdöl, Erdgas oder Kohle nicht genug Unterstützung findet. Grundsätzlich sind die meisten Umfrageteilnehmer laut den Ergebnissen mit den Klimazielen des Bundes einverstanden: 80 Prozent ist Klimaschutz durch CO2-Einsparungen wichtig. Doch die Vorgehensweise der Regierung wird hinsichtlich teurer Abgaben für „grünen Strom“ stark bemängelt. Die Kosten sollten den Befragten zufolge stattdessen lieber auf klimaschädliche Energien verlagert werden und die Abgaben für erneuerbare Energien heruntergefahren werden. Außerdem bemängeln 58 Prozent der Befragten die aktuellen Strompreise, die derzeit zu hoch seien, um auf klimafreundliche Heizsysteme zu wechseln. © Fotolia.de / ponsulak

  • In einem aktuellen Urteil entschied das Landesgericht Berlin, dass eine Baumfällung eine bauliche Veränderung darstellt, wenn der Baum den Charakter eines Gartens prägt. Zuvor war in einer Eigentümerversammlung der Beschluss gefallen, eine Roteiche auf dem Gemeinschaftsgrundstück fällen zu lassen (AZ 53 S 69/15). Der betreffende 90 Jahre alte Baum war 28 Meter hoch und stand mit zwei weiteren Laubbäumen auf dem Grundstück. Laut dem Gutachten eines Sachverständigen konnte die Bruchgefahr zwar nicht langfristig gewährleistet werden, doch könnte der Baum durch Stutzen der Krone sowie einen Baumgurt innerhalb der nächsten 5 Jahre erhalten bleiben. Die Anfechtungsklage gegen den Beschluss der Eigentümer hatte Erfolg. Das Gericht entschied, dass die ersatzlose Fällung des Baumes nicht notwendig ist und er aufgrund seines großen Wuchses sowie des wenigen Baumbestandes auf dem Grundstück nicht entfernt werden darf. © Fotolia.de / hywards

  • In der aktuellen September-Ausgabe von Finanztest wird erläutert, welche Rechte für Mieter und Vermieter bestehen, wenn für eine Wohnung Eigenbedarf angemeldet wird. In der Regel hat ein Eigentümer das Recht, seinem Mieter zu kündigen, wenn der seine Wohnung selbst nutzen möchte. Doch es gibt Ausnahmen: So haben Mieter beispielsweise im Krankheitsfall oder auch im fortgeschrittenen Alter das Recht, der Kündigung zu widersprechen. Ausnahmen liegen ebenfalls vor, wenn die Wohnung erst nach Mietvertragsabschluss in eine Eigentumswohnung umgewandelt wurde. Die Finanzexperten von Stiftung Warentest zufolge sollten Mieter von eigenständigen Verhandlungen mit ihrem Vermieter eher Abstand nehmen, sondern sich bei Mietervereinen oder anwaltlich beraten zu lassen. Der ausführliche Artikel Eigenbedarf erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter www.test.de/eigenbedarf abrufbar. © Fotolia.de / Andy Dean Photography

  • Die Mehrheit der Immobilieninteressenten in der Bundesrepublik fokussieren ihre Suche auf Innenstädte oder den sogenannten Speckgürtel in Stadtnähe. Laut einer aktuellen Interhyp-Studie bevorzugen 91 Prozent der potenziellen Käufer die zentralen Lagen als Wohnen auf dem Land. Nur jeder zehnte zieht demnach ein Haus im Grünen vor. Dabei gaben die 2.225 Befragten an, dass nahe Einkaufsmöglichkeiten (67,4 Prozent) und eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (59 Prozent) die wichtigsten Gründe für die Ausrichtung sind. Nichts desto trotz ist auch die Nähe zur Natur mit 46,8 Prozent ein wichtiger Aspekt bei der Objektwahl. Darüber hinaus ist Lärmbelästigung eines der größten Ausschlusskriterien beim Hauskauf. Eine problematische Nachbarschaft sowie ein zu kleiner Garten schrecken laut Studie ebenfalls die Interessenten ab.   © photodune / elenathewise

  • Bei immer weiter steigenden Immobilienpreisen und Wohnraumverknappung in beliebten Lagen werden Angebote in Gewerbegebieten für viele Interessenten zu einer attraktiven Alternative. Oftmals zentral gelegen und qualitativ hochwertig angelegt, können ausgewählte Gewerbegebiete seltene Oasen im Markt darstellen. Doch Branchenexperten warnen: Wer ein Objekt im Gewerbegebiet kauft und dieses lediglich zum Wohnen nutzt, verstößt offiziell gegen geltendes Recht. Denn Kommunen haben Gewerbe- und Wohngebiete bewusst geschaffen, um Konflikte zu vermeiden und den unterschiedlichen Bedürfnissen der beiden Parteien gerecht zu werden. Laut Verband Privater Bauherren e.V. haben sich zwar aus älteren Gewerbegebieten mit den Jahren Wohngebiete entwickelt, die von den Kommunen toleriert werden – Eigentümer sind jedoch nie sicher, ob auch in Zukunft das private Wohnen auf ihrem Grundstück erlaubt sein wird. Vor diesem Hintergrund raten die Bauexperten, sich bei reinem Wohninteresse lieber auf Lagen außerhalb von Gewerbegebieten zu konzentrieren. © Fotolia.de / ponsulak

  • Wer sein Haus vor Beginn der oftmals stürmischen Herbsttage wetterfest machen will, sollte frühzeitig mit entsprechenden Maßnahmen beginnen. Denn Sturmschäden können teure Reparaturen verursachen, die vorher vermeidbar gewesen wären. Doch nicht nur starke Windböen können Gefahren mit sich bringen. Auch Starkregen, Hagel und Schneefall richten beträchtliche Schäden an Hauswänden und Dach an. Besser als jede Versicherung ist laut BHW-Branchenexperten das rechtzeitige Vorbeugen. So sollten Dächer beispielsweise auf lockere Dachziegel geprüft, zugige Haustüren und Fenster repariert und lockere Außenjalousien ausgetauscht werden. Für die Instandsetzung sollten Hausbesitzer jedes Jahr Rücklagen bilden, um Handlungsspielraum zu haben, um kleinere Mängel umgehend beheben zu können. Zudem können bis zu 1.200 Euro an Lohnkosten pro Jahr steuerlich geltend gemacht werden. © PhotoDune.net / PetraD

  • Das Amtsgericht Stuttgart entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein vermieteter Stellplatz in einer Tiefgarage nicht zum Lagern von Getränkekisten genutzt werden darf. Laut Gericht ist die Garage zum Abstellen von Fahrzeugen und Zubehör vorgesehen (AZ 37 C 5953/15). Im vorliegenden Fall hatten sich zwei Mietparteien gerichtlich darüber gestritten, ob auf Tiefgaragenstellplätzen, die zu der vermieteten Wohnung gehörten, Getränkekisten gelagert werden dürfen. Diese hatten die Mieter neben ihrem Auto abgestellt. Der Vermieter forderte seine Mieter mehrmals auf, die Kisten aus Gründen des Brandschutzes zu entfernen und reichte schließlich Klage ein. Die Mieter argumentierten, dass sie die Getränke für die Versorgung ihrer zwei Kinder während der Autofahrt benötigen würden. Das Amtsgericht Stuttgart gab nun aktuell dem Vermieter recht. Zum einen hätte er ein berechtigtes Interesse daran, Brandgefahren zu vermeiden, zum anderen seien die Getränkekisten nicht als Zubehör zum Auto zu bewerten. © Fotolia.de / hywards

  • Wer einen älteren Bausparvertrag besitzt, hat dem Magazin Finanztest zufolge einen wahren Schatz in der Hand. Denn Guthabenzinsen zwischen zwei bis fünf Prozent sowie eine risikolose Anlage erhalten Sparer heute nicht mehr. Da es für die Bausparkassen jedoch zunehmend schwieriger wird, diese Zinsen zu erwirtschaften, versuchen sie, die Altverträge zu kündigen. Da rechtlich keinerlei Grundlage zur Kündigung besteht, locken einige Kassen mit Angeboten, Treueprämien, setzen neue Gebühren an oder drängen ihre Kunden auf Auszahlung und damit Beendigung des Vertrags. Doch dürfen Altverträge erst gekündigt werden, wenn das Guthaben des Kunden so hoch ist wie die vereinbarte Bausparsumme. Die Finanzexperten empfehlen allen Bausparern, sich von solchen Anschreiben ihrer Bausparkassen nicht unter Druck setzen zu lassen. Vor allem sollten Verbraucher nichts unterschreiben, sondern sich zunächst bei der Verbraucherzentrale über die möglichen Alternativen informieren. © PhotoDune.net / Voyagerix

  • Laut einer aktuellen Studie von Jones Lang LaSalle‎ (JLL) sind die Mietpreise in den deutschen Großstädten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart so schnell gestiegen wie noch nie seit Analysebeginn im Jahr 2004. Durchschnittlich verzeichneten die Branchenexperten einen Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am deutlichsten zeigte sich der Preisanstieg in Düsseldorf mit rund acht Prozent Preiserhöhung, gefolgt von Leipzig mit sieben Prozent. Ein Anstieg zwischen fünf und sechs Prozent konnte darüber hinaus in Köln, Hamburg, München, Berlin und Stuttgart beobachtet werden. Parallel haben die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2016 deutlich zugelegt. Im Jahresvergleich lag die Erhöhung in Leipzig bei über 20 Prozent. Stuttgart (17 Prozent) und München (13 Prozent) liegen ebenfalls im oberen Preisniveau.   © Fotolia.de / Creativ Studio Heinemann

  • Private Bauherren müssen zu Beginn eines Bauprojekts vieles beachten. Dabei sollte nicht übersehen werden, welche Gefahren eine Baustelle mit sich bringen kann. Vor diesem Hintergrund ist es laut Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) vor Baubeginn wichtig, Maßnahmen zu treffen, die das Risiko eines Unfalls verringern. Kommen dennoch Personen zu Schaden, haftet der Betreiber des Bauprojekts in der Regel trotz aller Vorsichtsmaßnahmen. Mehr Sicherheit gibt den ARGE-Rechtsexperten zufolge eine Haftungsprivilegierung, die bei Personenschäden geltend gemacht werden kann. Allerdings greift diese nur, wenn der Unternehmer den Schaden nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt hat. Eine rechtliche Beratung in Bezug auf die individuellen Pflichten und Rechtsnormen sollte daher stets vor jedem Baubeginn erfolgen, um eine reibungslose und sichere Zusammenarbeit sicherzustellen. © Fotolia.de / mitifoto

  • In einem groß angelegten Wassercheck hat die Stiftung Warentest festgestellt, dass Trinkwasser aus dem Hahn günstig ist und dazu hohen Qualitätsansprüchen entspricht. Auch den Ausführungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) zufolge gehört Leitungswasser zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland und kann bedenkenlos getrunken werden. Gute Noten bestätigt dem Wasser aus der Leitung ebenfalls das Bundesgesundheitsministerium sowie das Umweltbundesamt. Allerdings wird es laut BDEW für viele Wasserversorger zunehmend aufwendiger, Trinkwasser in dieser hohen Qualität bereit zu stellen. Denn immer wieder geraten Medikamentenrückstände, Pflanzenschutzmittel und andere Chemikalien in das Grundwasser. Doch diese wurden bislang laut Umweltbundesamt nur vereinzelt in deutschen Trinkwässern gefunden und sind nicht gesundheitsgefährdend. Um den hohen Qualitätsstandard von Trinkwasser auch in Zukunft sicherzustellen, setzen sich Verbände und Politik gemeinsam für einen verantwortungsvollen Umgang mit deutschen Gewässern ein. © Fotolia.de / wladi

  • Das Bundesverfassungsgericht entschied in einem aktuellen Urteil, dass Mieter ihre negativen Erfahrungen mit Vermietern im Internet schildern dürfen. Voraussetzung ist, dass diese der Wahrheit entsprechen und die Persönlichkeitsrechte nicht verletzt werden (1 BvR 3487/14). Im vorliegenden Fall hatte ein Mieter gewerblicher Räume auf die Rückzahlung seiner Kaution geklagt. Da sein Vermieter den Betrag von 1.100 Euro nicht sofort zahlen konnte, sondern eine Ratenzahlung angeboten hatte, erstattete der Mieter Strafanzeige. Zwar wurde der gesamte Kautionsbetrag zurückgezahlt, doch berichtete der Mieter auf diversen Internetportalen über seine Erfahrungen mit dem Vermieter. Als ihn der Vermieter daraufhin auf Unterlassung verklagte, bekam er in den ersten Instanzen Recht. Das Bundesverfassungsgericht stimmte jedoch nun aktuell dem Mieter zu. Die Unterlassungsurteile verletzten laut Gericht die Meinungsfreiheit des Mieters. © Fotolia.de / hywards

  • Der Wunsch nach mehr Wohnraum beschäftigt viele Haus- und Wohnungsbesitzer. Laut Statistischem Bundesamt lag die Durchschnittswohnfläche pro Einwohner 2014 bei 46,5 Quadratmetern – und der Platzbedarf wächst weiter. Ob Familienzuwachs, die Verlagerung des Arbeitsplatzes nach Hause oder eine Modernisierung für mehr Wohnqualität – für eine Wohnraumerweiterung sind intelligente Lösungen gefragt. So kann ein Anbau beispielsweise laut BHW Bausparkasse relativ einfach umgesetzt werden, während die Verbreiterung des Bestandsgebäudes wesentlich aufwendiger ist. Denn das Versetzen von Außenmauern oder Änderungen an der Dachkonstruktion erfordern exakte Planungen durch Bauexperten. Wer dagegen über eine Dachaufstockung nachdenkt, sollte vorab prüfen lassen, ob die Abstandsflächen eingehalten werden. Gibt das Bauamt grünes Licht, ist dies eine gut planbare und einfache Lösung zur Wohnraumerweiterung. Schnelle und unkomplizierte Alternativen bieten Wintergärten oder Gartenhäuser, die zwar auch genehmigt werden müssen, aber mit der richtigen Planung einen vollwertigen Wohnraum bieten können. Beispielsweise werden flexible Komplettlösungen für ca. 2000 Euro pro Quadratmeter zu externen „Minihäusern“ mit Strom- und Wasseranschluss. © PhotoDune.net / podsolnukh

  • Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitteilt, geht die Zahl der Mehrgenerationenhaushalte stark zurück. Während noch vor 20 Jahren in insgesamt 351.000 Haushalten mehrere Generationen unter einem Dach lebten, wurden 2015 lediglich 209.000 verzeichnet. Dies bedeutet einen Rückgang von 40,5 Prozent. Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus, dass das Mehr-Generationen-Wohnen in ländlicheren Gegenden noch weiterverbreitet ist als in Stadtgebieten. 0,8 Prozent der Haushalte beherbergten der Studie zufolge auf dem Land drei Generationen oder mehr. In Städten ab einer halben Million waren es gerade einmal 0,3 Prozent. Als Basis für die Berechnungen hat das Statistische Bundesamt Ergebnisse aus dem Mikrozensus genommen. Für diese Erhebung wird einmal im Jahr ein Prozent der Bevölkerung Deutschlands von den Statistischen Landesämtern befragt. © PhotoDune.net / dolgachov

  • Um Bauherren ein nützliches Instrument zur Dokumentation ihres Bauprojektes zur Verfügung zu stellen, hat der Verband Privater Bauherren e.V. ein Online-Bautagebuch zur kostenfreien Nutzung entwickelt. Zum einen können Bauherren den Fortschritt ihres Bauvorhabens täglich nachvollziehen und für später sichern, zum anderen liefert es eine wichtige Basis, wenn Arbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden oder andere Probleme auftauchen. Dem VPB e.V. zufolge können sich Bauherren darüber hinaus über die Plattform vernetzen, Erfahrungen austauschen oder auch Familienmitglieder und Freunde an dem Bauprojekt teilhaben lassen. Alle Informationen und erforderlichen Dateien können von der Website des VPB unter der Adresse www.vpb.de/vpb-bautagebuch.html heruntergeladen werden. © Fotolia.de / ANDREASSCHULZE

  • Steigen die Temperaturen über die 30-Grad-Marke, setzt sich in vielen Wohngebäuden die Hitze fest und raubt vielen Menschen auch nachts den Schlaf. Abhilfe versprechen Klimageräte oder Ventilatoren, doch ist der Energieverbrauch auch dementsprechend hoch. Energieexperten der Deutschen Energieagentur haben 5 Tipps bereitgestellt, die helfen, in Haus und Wohnung angenehme Temperaturen zu erhalten. Schattenspender anbringen Rollläden, Markisen oder Jalousien halten die Hitze aus dem Haus und verhindern die Sonneneinstrahlung. Gute Dämmung Eine gute Wärmedämmung erhält nicht nur im Winter die Wärme, sondern sorgt auch im Sommer für kühlere Temperaturen. Fenster und Türen zu An heißen Tagen sollten Fenster und Türen möglichst geschlossen gehalten werden. Je weniger Wärme ins Haus dringt, desto eher bleiben die Temperaturen unten. Elektrogeräte aus Elektrische Geräte wie Computer, Lampen, oder Fernseher produzieren Wärme und sollten daher ausgeschaltet werden. Sonnenschutz im Haus Mittlerweile gibt es effektive Sonnenschutz-Installationen wie beispielsweise Blenden, abgedunkelte Vorhänge oder reflektierende Rollos für den Innenbereich. © Fotolia.de / peshkova

  • Entspricht die Heizungs- und Belüftungsanlage den maßgeblichen Standards, ist der Mieter nicht berechtigt, die Miete aufgrund von zu hohen Heizkosten zu mindern. So lautet ein aktuelles Urteil des Bundesgerichthofes (AZ XII ZR 80/12). Im vorliegenden Fall hatte eine Mieterin 2007 für mehrere Monate ihre Miete gemindert, da die Heizungsanlage des Gebäudes nicht bedarfsgerecht eingestellt, sondern nur zentral geregelt werden konnte. Vor Einzug hatte die Vermieterin das Gebäude jedoch umfassend saniert und nur das bestehende Heizungs- und Belüftungssystem beibehalten. Sie akzeptierte die Mietminderung nicht. Der BGH gab der Vermieterin recht, da keine Mängel an den Räumlichkeiten festzustellen waren und die Heizanlage einwandfrei in Betrieb gewesen ist. © Fotolia.de / hywards